Hertha BSC zieht die Sparschrauben weiter an. In der vierten Saison in der 2. Bundesliga will der Klub den Gehaltsetat im Profibereich deutlich senken. Statt zuletzt rund 30 Millionen Euro sollen künftig nur noch etwa 22,5 Millionen Euro eingeplant werden – ein Minus von 25 Prozent.

Der Schritt ist die nächste Konsequenz aus der angespannten Einnahmesituation. Mit jeder weiteren Zweitliga-Spielzeit sinken die TV-Erlöse, die finanziellen Spielräume werden kleiner. Geschäftsführer Dr. Peter Görlich hatte diesen Kurs bereits angekündigt – nun wird er konkret umgesetzt.

Kader wird verkleinert

Der wichtigste Hebel ist die Reduzierung des Kaders. Statt mehr als 30 Profis sollen künftig rund 25 Spieler eingeplant werden. Erste Maßnahmen sind bereits vollzogen: Die Verträge von Toni Leistner, Diego Demme, Jay Brooks, Jeremy Dudziak und Tim Hoffmann wurden nicht verlängert. Doch damit allein lässt sich die Differenz nicht schließen.

Abgänge sollen Etat entlasten