Der Arbeitsmarkt in Deutschland sieht für Menschen mit Studienabschluss gerade wenig rosig aus. 2025 waren laut der Bundesagentur für Arbeit rund 335.000 Personen mit einem akademischen Abschluss arbeitslos. So viele wie seit den letzten zehn Jahren nicht. Das hat nicht nur mit der wirtschaftlichen Lage vieler Firmen zu tun, sondern auch mit dem technologischen Wandel. Künstliche Intelligenz, davon sind Experten überzeugt, wird den Arbeitsmarkt nachhaltig verändern. Laut einer Studie von Microsoft könnten KI-Anwendungen nicht nur einfache Routinetätigkeiten ersetzen, sondern besonders kommunikations- und wissensintensive Jobs wie Übersetzerinnen, Datenanalysten oder Redakteurinnen. Weniger betroffen wären dagegen handwerkliche Tätigkeiten, die physische Präsenz und manuelle Fertigkeiten erforderten. Bieten handwerkliche Berufe im Zeitalter von KI mehr Sicherheit? Und wie denken Menschen in Handwerksberufen über Arbeitslosigkeit und künstliche Intelligenz?