Der SC Magdeburg steht kurz vor dem Gewinn der deutschen Handball-Meisterschaft. Im Bundesliga-Nachholspoiel des 30. Spieltages gegen die SG Flensburg-Handewitt kann das Team von Trainer Bennet Wiegert bereits am Donnerstagabend (21. Mai, 20 Uhr) in der ausverkauften GETEC Arena den Titel vorzeitig perfekt machen und den amtierenden Meister Füchse Berlin vom Thron stoßen.
Die Ausgangslage ist klar: Bereits ein Unentschieden würde dem Tabellenführer reichen, um die Konkurrenz endgültig abzuschütteln. Die Magdeburger liegen derzeit sieben Zähler vor Flensburg-Handewitt bei danach noch drei zu absolvierenden Punktpielen. Selbst bei maximaler Ausbeute könnten die Norddeutschen den Rückstand dann nicht mehr aufholen.
Auch die Füchse Berlin, als aktuell Tabellendritter, greifen am Donnerstagabend ins Geschehen ein. Sie treffen bereits um 19 Uhr auf Hannover-Burgdorf. Doch selbst vier Siege aus den verbleibenden Saisonspielen würden dem Hauptstadtklub nur noch 56 Punkte ermöglichen. Magdeburg hätte den Titelgewinn dann weiterhin in eigener Hand. Zudem spricht der direkte Vergleich leicht für den SCM.
Der Gastgeber ist vor dem formstarken Gegner gewarnt
Entsprechend groß ist die Spannung beim SCM vor dem Bundesliga-Gipfeltreffen. „Gegen Flensburg geht es um alles. Das wird ein harter Kampf. Sie haben so viel individuelle Klasse und insgesamt enorme Qualität, dass es auf vieles zu achten gilt. Eine kompakte Abwehr, ein möglichst fehlerfreier Angriff – da müssen wir auf allen Ebenen funktionieren. Aber wenn wir unser Spiel durchziehen, gewinnen wir auch“, blickt Magdeburgs Omar Ingi Magnusson auf der SCM-Homepage voraus.










