Der deutsche Außenhandel mit den USA leidet deutlich unter den von der Trump-Regierung erhöhten Zollschranken. Zwar exportiert Deutschland weiterhin mehr Waren in die Vereinigten Staaten als von dort bezogen werden. Mit 12,4 Milliarden Euro war der Exportüberschuss im ersten Quartal jedoch um fast ein Drittel (30,5 Prozent) geringer als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Zu dem Rückgang trugen maßgeblich hohe Einfuhrzölle auf Importe von Kraftfahrzeugen aus Europa bei.
In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres lieferten deutsche Hersteller nach Angaben der Wiesbadener Statistiker Waren im Gesamtwert von 36,2 Milliarden Euro in die USA. Das waren 12,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Zugleich erhöhten sich die Importe aus den USA um 1,9 Prozent auf 23,8 Milliarden Euro.US-Präsident Donald Trump hatte den Europäern wiederholt vorgeworfen, die USA »abzuzocken« und will mit höheren Zöllen auf Einfuhren in die Vereinigten Staaten mehr Gleichgewicht im Welthandel erzwingen. Trump hatte bereits 1990 in einem »Playboy«-Interview gesagt, falls er einmal Präsident werden sollte, werde er »eine Steuer auf jeden Mercedes-Benz packen, der in dieses Land rollt und auf alle japanischen Produkte.«







