Stand: 21.05.2026 • 00:56 Uhr
Großbritannien erlaubt weiter den Import von Kerosin und Diesel, der aus russischem Öl raffiniert wurde. Die Opposition wirft der Regierung vor, die Ukraine zu verraten. Premier Starmer hält dagegen.
Führt die britische Regierung gerade härtere Sanktionen gegen Russland ein? Oder weicht sie diese auf? Diese Frage wird in den britischen Medien und in Westminister heiß diskutiert. Die Lesart der konservativen Opposition ist eindeutig.
Kemi Badenoch, Parteichefin der Konservativen, wirft Premierminister Keir Starmer von der Labour-Partei vor, er würde "dreckiges russisches Öl" kaufen und die Gewinne würde Russland zum Töten von Ukrainern verwenden. Ob er sich nicht schäme, fragt Badenoch im Parlament.
Die Abgeordnete Sarah Olney von den Liberaldemokraten spricht von Verrat an der Ukraine. Ein europäischer Verbündeter in Not werde im Stich gelassen, Putins Kriegsmaschinerie gefüttert.











