Cyberkriminalität (Symbolbild)
Silas Stein / dpa
Die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt Kiel wollte 68.000 Euro an einen Dienstleister überweisen – und schickte das Geld stattdessen versehentlich an Cyberkriminelle. Darüber berichten die Kieler Nachrichten .
Demnach hätten die Kriminellen die Rechnung des Dienstleisters abgefangen und die Kontodaten ausgetauscht. Daraufhin habe die Stadt das Geld unwissentlich an die Betrüger überwiesen. Wie die Manipulation im Detail gelingen konnte, sei derzeit noch unklar.
»Es kommt selten vor, aber nun ist es uns leider selbst passiert, dass wir auf eine gefälschte Rechnung hereingefallen sind«, sagte Bürgermeister Gerwin Stöcken (SPD) der bis vor Kurzem auch Kiels kommissarischer Kämmerer war. Inzwischen sei Strafanzeige gestellt worden. Die Erfolgsaussichten hält Stöcken allerdings für »eher schlecht«. Die Stadt will nun Vorkehrungen treffen, damit sich ein derartiger Vorfall nicht wiederholt.







