Europa-League-Final: Aston Villa besiegt Freiburg mit TraumtorenDas Spitzenteam aus der Premier League ist zu stark für den SC Freiburg. Aston Villa gewinnt nach einem klaren 3:0 den dritten internationalen Titel der Vereinsgeschichte.20.05.2026, 23.30 Uhr2 LeseminutenAktualisiertJubel in Istanbul: Aston Villas John McGinn reckte den Pokal gen Himmel.Umit Bektas / REUTERScov./(dpa) Aston Villa hat das Final der Europa League gewonnen. Am Mittwochabend besiegten die Engländer den SC Freiburg 3:0. Die Deutschen verpassten es, die erste Trophäe für ihren Klub zu gewinnen. Dafür war der viertplatzierte der Premier League zu abgeklärt.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Buendía mit Tor und AssistKurz vor der Pause hatten sich «The Villans» mit zwei sehenswerten Treffern einen entscheidenden Vorsprung verschafft: In der 41. Minute brachte sie Youri Tielemans mit einer Direktabnahme in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte zirkelte dann Emiliano Buendía den Ball von der Strafraumgrenze in die linke hohe Ecke. Der Argentinier lieferte in der zweiten Hälfte auch den Assist für Morgan Rogers zum 3:0.Für den Traditionsklub ist es der erste Titel nach rund dreissig Jahren. Zuletzt hatte Villa Mitte der 1990er Jahren den englischen Ligapokal gewonnen. Den letzten von sieben Meistertiteln errang der Klub aus Birmingham 1981, ein Jahr danach folgte der Europapokal der Landesmeister und wieder ein Jahr später der europäische Supercup. Die Europa League ist der dritte internationale Titel.Nach dem Traumtor: Morgan Rogers umarmt den Schützen zum 2:0, Emiliano Buendia.Manon Cruz / ReutersAston Villas Trainer Unai Emery gewann hingegen am Mittwoch bereits zum fünften Mal die Europa League. Davor hatte der Spanier den einstigen Uefa-Pokal dreimal mit dem FC Sevilla und zuletzt 2021 mit Villarreal geholt.Ein bitterer Abend für FreiburgFür den SC Freiburg endete eine bemerkenswerte Saison im internationalen Wettbewerb damit ohne den erhofften ersten grossen Titel. Dennoch wird die herausragende Europa-Reise als grosser Erfolg in Erinnerung bleiben.«Es ist ein Spiel für die Geschichte für Freiburg», hatte Weltmeister-Coach und Stadion-Besucher Joachim Löw vor dem Anpfiff bei RTL gesagt. Das war es ohnehin, auch wenn Aston Villa für den letzten Schritt zu stark war. Denn nie zuvor waren die Breisgauer vor dieser Saison international über ein Achtelfinale hinausgekommen, diesmal aber bis ins Endspiel vorgeprescht.Bitter enttäuscht: Die Freiburger um Derry Scherhan.Isabel Infantes / REUTERSStatt mit einem Triumph im Besiktas Park zum ersten Mal in die Champions League einzuziehen, müssen sich die Badener mit der Conference League begnügen. Die erneute Teilnahme am internationalen Wettbewerb hatte sich der SC mit Tabellenplatz sieben in der Bundesliga gesichert.Den vor dem Anpfiff gezeigten Optimismus konnten die Breisgauer nicht in die Tat umsetzen. «Es fühlt sich an, als wären wir bereit», sagte Sportvorstand Jochen Saier. «Es ist die Krönung eines längeren Weges.» 15 000 Zuschauer fieberten vergeblich beim Public Viewing auf der Freiburger Messe mit. Im Besiktas Park herrschte von Beginn an eine eindrucksvolle und teils ohrenbetäubende Atmosphäre.Passend zum Artikel
Aston Villa siegt im Europa-League-Finale: Traumtore gegen den SC Freiburg
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