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Die Serie von Atommüll-Transporten quer durch Nordrhein-Westfalen wird fortgesetzt. Ein weiterer Spezialbehälter ist von Jülich nach Ahaus unterwegs. Für Autofahrer kann das Folgen haben.

Wegen eines Atommüll-Transportes müssen Autofahrer auf einer Reihe von Autobahnabschnitten im Rheinland und im Münsterland aktuell mit Sperrungen rechnen. Ein Castor-Behälter mit hochradioaktiver Altlast wird von einem Schwerlasttransporter aus dem ehemaligen Forschungsreaktor Jülich ins Zwischenlager Ahaus gebracht, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Es ist der vierte Castor seit dem Start der Transporte quer durch NRW Ende März.

Der Transport findet in einem großen Konvoi Dutzender Fahrzeuge statt. Die Polizei schützt die unangekündigte Aktion mit schätzungsweise insgesamt rund 1.000 Beamten auf der Strecke sowie am Start- und Zielpunkt. Die genaue Fahrtroute und Alternativstrecken werden aus Sicherheitsgründen nicht bekanntgegeben. Die Polizei sperrt Autobahnabschnitte während des Transports. Für die etwa 170 Kilometer lange Strecke werden etwa vier Stunden benötigt.