Stand: 20.05.2026 • 18:29 Uhr
Vor allem wegen gestiegener Einfuhren ist China weiterhin das Land, das am meisten Warenaustausch mit Deutschland betreibt. Die deutschen Ausfuhren in die Volksrepublik sind dagegen zum Jahresbeginn stark zurückgegangen.
Am gesamten Warenaustausch gemessen ist China im ersten Quartal der größte Handelspartner Deutschlands geblieben - vor den Vereinigten Staaten. Der Umfang sämtlicher Exporte in die beziehungsweise Importe aus der Volksrepublik belief sich von Januar bis März auf 61,5 Milliarden Euro. Das geht aus Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters und der Fördergesellschaft Germany Trade & Invest (GTAI) auf Basis vorläufiger Daten des Statistischen Bundesamtes hervor.
Die USA belegen demnach mit 60 Milliarden Euro den zweiten Platz, gefolgt von den Niederlanden mit 52,8 Milliarden Euro. China hatte erst 2025 die Vereinigten Staaten als Handelspartner Nummer eins verdrängt.
Allerdings blieben die Vereinigten Staaten mit Abstand der größte Abnehmer von Waren "Made in Germany": Ihr Wert lag bei mehr als 36 Milliarden Euro. Damit sind die deutschen Exporte in die USA in den ersten drei Monaten des Jahres mit zwölf Prozent zum Vorjahreszeitraum eingebrochen. Auf Platz zwei folgt Frankreich mit 31,4 Milliarden Euro, vor den Niederlanden mit 29,1 Milliarden Euro.






