Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesVon der Leyen: Russische Drohungen gegen Baltikum inakzeptabelBrand in russischer Raffinerie nach Drohnenangriff Drohnenalarm in Litauen: Staatsspitze in Sicherheit gebrachtNächtliche Luftangriffe: Ukraine visiert Industrieanlagen an, Russland greift ukrainische Städte anDrohnenvorfälle: Lettland protestiert gegen Desinformation aus Moskau Spannungen zwischen Moskau und dem Baltikum wachsenZwischen Russland und den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen verschärfen sich die Spannungen. Auslöser sind die ukrainischen Drohnenangriffe auf den Nordwesten Russlands – Moskau gibt den Balten eine Mitschuld. Andererseits schweifen immer wieder ukrainische Drohnen in den Luftraum der drei EU- und Nato-Länder ab. Die Länder vermuten dahinter russische elektronische Kampfführung. Estland hat eine solche Drohne abgeschossen. Am Mittwoch herrschte in Litauen erneut Drohnen-Alarm. Die Staatsspitze in Vilnius wurde zum Schutz vorübergehend in Bunker gebracht. Und in der prekären Sicherheitslage der kleinen Ostsee-Anrainer kommt noch Streit wegen der russischen Exklave Kaliningrad dazu.Ukraine verstärkt Truppen im NordenDie Ukraine verlegt angesichts ​einer möglichen neuen russischen Offensive zusätzliche Truppen in den Norden des Landes. Präsident Wolodimir Selenskij teilte mit, Geheimdienste hätten Pläne Moskaus für Angriffe in Richtung der Hauptstadt Kiew und der nördlichen Stadt Tschernihiw aufgedeckt. Es gebe fünf verschiedene Szenarien. Zudem kündigt Selenskij an, den diplomatischen Druck auf das benachbarte Belarus zu erhöhen. Russland versuche, seinen engen Verbündeten tiefer in den Krieg hineinzuziehen. Stellungnahmen aus Moskau oder Minsk liegen zunächst nicht vor.Insider: Fast alle Raffinerien in Zentralrussland gedrosseltDie jüngsten ​Drohnenangriffe der Ukraine haben die Kraftstoffproduktion in fast allen großen Ölraffinerien in Zentralrussland gestoppt oder gedrosselt. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf verfügbare Daten und Angaben von Insidern. Die betroffenen Anlagen machten mit einer Leistung von mehr als 83 Millionen Tonnen pro Jahr etwa ein Viertel der gesamten russischen Raffineriekapazität aus, heißt es. Ihr Anteil an der russischen Produktion belaufe sich bei Benzin auf über 30 Prozent und bei Diesel auf etwa 25 Prozent. Eine Stellungnahme des russischen Energieministeriums liegt zunächst nicht vor. Die Regierung in Moskau hat ein Exportverbot für Benzin von April bis Ende Juli verhängt.Ungarn und Ukraine wollen Unstimmigkeiten beilegen Die Außenministerien Ungarns und der Ukraine haben Konsultationen aufgenommen, um Unstimmigkeiten im beidseitigen Verhältnis beizulegen. Das gaben Ungarns neuer Ministerpräsident Péter Magyar und seine Außenministerin Anita Orbán bekannt. „Mit der Bildung der Regierung der Tisza-Partei besteht die Möglichkeit, ein neues Kapitel in den ungarisch-ukrainischen Beziehungen zu öffnen“, sagte Magyar auf einer Pressekonferenz in Warschau. Magyar, dessen bürgerliche Tisza-Partei die Parlamentswahl im April gewann, ist seit dem 9. Mai im Amt. Sein Vorgänger, der Rechtspopulist Viktor Orbán, hatte eine prorussische Politik verfolgt und die von Russland angegriffene Ukraine feindselig behandelt. Im Wahlkampf ließ er Magyar auf Plakaten als Marionette des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij darstellen. Für die Behauptung, Magyar werde von der Ukraine „finanziert“, gab es keinerlei Beweise. Vorwand für Orbáns verbale Angriffe gegen die Ukraine war häufig die wahre oder vermeintliche Missachtung der Rechte der ungarischen Minderheit in der Ukraine. Nach ungarischer Darstellung leben bis zu 100 000 ethnische Ungarn in der westukrainischen Region Transkarpatien. Auch Magyar erwartet sich Verbesserungen für sie, so etwa die Garantie, dass der Schulunterricht in ungarischer Sprache stattfindet.Die Regelung dieser Rechte sei die eine „unabdingbare Bedingung“ dafür, dass Ungarn in der EU der Eröffnung des ersten Kapitels bei den Beitrittsverhandlungen für die Ukraine zustimmt, erklärte Magyar in Warschau. Komme es zu einer befriedigenden Einigung, sei er bereit, Selenskij Anfang Juli in der Region Transkarpatien zu treffen, sagte Magyar.Von der Leyen: Russische Drohungen gegen Baltikum inakzeptabelEU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verurteilt die russischen Drohungen gegen die baltischen Staaten. „Die öffentlichen Drohungen Russlands gegen unsere baltischen Staaten sind völlig inakzeptabel“, erklärt sie auf X. Eine Bedrohung gegen einen Mitgliedsstaat sei eine Bedrohung für die gesamte Europäische Union. Russland und Belarus tragen von der Leyen zufolge die direkte Verantwortung für Drohnen, die das Leben und die Sicherheit der Menschen an der Ostflanke der EU gefährden. Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja hatte der Ukraine vorgeworfen, militärische Drohnen von Lettland und anderen baltischen Staaten aus starten zu wollen. Eine Nato-Mitgliedschaft werde diese Länder nicht vor Vergeltung schützen, warnt er vor dem UN-Sicherheitsrat. Kiew habe bereits Drohneneinheiten nach Lettland entsandt. Die lettische UN-Gesandte Sanita Pavļuta-Deslandes weist die Äußerungen umgehend als frei erfunden zurück. Tammy Bruce, die stellvertretende US-Botschafterin, erklärt, die UN seien kein Forum für Drohungen ​gegen ein Ratsmitglied. Die USA würden all ihren Nato-Verpflichtungen nachkommen. Lettland ist gegenwärtig ein nicht-ständiges Mitglied im Sicherheitsrat.Brand in russischer Raffinerie nach Drohnenangriff Die ukrainische Armee hat ihre Serie von Drohnenangriffen auf die russische Ölindustrie fortgesetzt und in der Nacht die große Raffinerie von Kstowo an der Wolga attackiert. Wie üblich bestätigte der Gouverneur des russischen Gebiets Nischni Nowgorod, Gleb Nikitin, den Angriff nur teilweise: „Herabstürzende Trümmer haben Schäden mit einem anschließenden Feuer an zwei Industrieobjekten im Kreis Kstowo verursacht“, teilte er bei Telegram mit. Der Kiewer Generalstab bestätigte in sozialen Medien einen Angriff auf die Raffinerie und sprach auch von weiteren Attacken. Die Raffinerie sei getroffen worden, und es sei zu einem Brand gekommen, hieß es. Die Raffinerie von Kstowo gehört dem zweitgrößten russischen Ölkonzern Lukoil und zählt zu den zehn größten des Landes. Der ukrainische Generalstab hatte auch am Dienstag einen Angriff auf die Anlage gemeldet. Xi und Putin verabschieden ErklärungIn einer Erklärung zum Gipfeltreffen haben sich die Staatschefs Wladimir Putin und Xi Jinping für eine dauerhafte Lösung in Moskaus Angriffskrieg gegen die Ukraine ausgesprochen. „Die Seiten unterstützen alle Bemühungen, die zur Herstellung eines langfristigen und dauerhaften Friedens beitragen“, zitierte die russische Nachrichtenagentur Interfax aus dem Dokument. Eine Lösung solle durch Verhandlungen und Dialog gefunden werden.Einen Aufruf Chinas zur Beendigung des russischen Krieges gab es jedoch nicht. Vielmehr lobte Russland in der Erklärung „die objektive und unvoreingenommene Haltung“ Pekings im Ukraine-Krieg. Darüber hinaus findet sich eine von Moskau immer wieder benutzte Formulierung zur „Notwendigkeit einer vollständigen Beseitigung der ursprünglichen Ursachen der ukrainischen Krise“ in der Erklärung. Dazu zählt Moskau etwa den in der ukrainischen Verfassung angestrebten Nato-Beitritt Kiews.Putin und Xi vereinbarten demnach auch, die militärische Zusammenarbeit der Streitkräfte beider Länder zu vertiefen. Ausgeweitet werden sollen etwa gemeinsame Militärmanöver und Luft- und Meerespatrouillen. Zudem soll gemeinsam auf „verschiedene Herausforderungen und Drohungen“ reagiert werden. Russland bekannte sich der Erklärung zufolge auch dazu, dass die nach Unabhängigkeit strebende Insel Taiwan ein Bestandteil Chinas sei.EU-Kommission unterzeichnet Abkommen über MilliardenhilfenDie EU-Kommission unterzeichnet eine Absichtserklärung mit der Ukraine über ein Hilfsprogramm. Dies ebne den Weg für die Auszahlung von 3,2 Milliarden Euro Mitte Juni, sobald das ukrainische Parlament zustimme, teilt EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis mit. Die Hilfen sind Teil eines 90 Milliarden Euro schweren Finanzierungspakets, das die Ukraine in den Jahren 2026 und 2027 bei der Abwehr der russischen Invasion unterstützen soll. Die Auszahlung des Geldes ist Dombrovskis zufolge an Reformen gebunden und eng mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) abgestimmt.Drohnenalarm in Litauen: Staatsspitze in Sicherheit gebrachtIn der litauischen Hauptstadt Vilnius ist Luftalarm ausgelöst worden. Die Einwohner sollten auf Aufforderung der Behörden vorsorglich Schutz suchen. Auch die Staatsspitze wurde nach Medienberichten zur Sicherheit in Schutzräume gebracht. Der Luftraum über dem Flughafen wurde gesperrt und auch der Zugverkehr zwischenzeitlich ausgesetzt. Später wurde Entwarnung gegeben und der Alarm für Vilnius nach einer halben Stunde aufgehoben. Zuvor hatten die Streitkräfte die Bevölkerung über eine mögliche Bedrohungslage durch eine Drohne im Osten des Landes informiert. Demnach wurde in Grenznähe ein mutmaßliches Flugobjekt gesichtet, das sich aus Richtung Belarus dem baltischen EU- und Nato-Land näherte. Nato-Kampfjets seien alarmiert worden, teilte das Verteidigungsministerium in Vilnius ohne nähere Angaben mit. Vilnius befindet sich rund 30 Kilometer von der Grenze zu Belarus entfernt. Im Zuge des Ukraine-Krieges hatte es zuvor bereits mehrere Vorfälle mit Drohnen im Luftraum des an Russland und Belarus grenzenden Landes gegeben. Auch im benachbarten Lettland wurde die Bevölkerung von mehreren Regionen nahe der Grenze zu Russland gewarnt.Flughafen in Litauen setzt Flüge ausDer Flughafen der litauischen Hauptstadt Vilnius setzt nach Angaben des nationalen Krisenzentrums wegen eines Drohnen-Alarms den Flugbetrieb aus. Auslöser ist eine Drohne im benachbarten Belarus, die in Richtung Litauen fliegt. Die Herkunft des Fluggeräts ist der Behörde ​zufolge noch unklar. Erst am Vortag hat ein Nato-Kampfjet nach estnischen Angaben eine mutmaßliche ukrainische Drohne über Estland abgeschossen. In der Region kommt es vor ⁠dem Hintergrund ukrainischer Angriffe auf Russland wiederholt zu Verletzungen des Luftraums. Seit März dringen immer wieder ukrainische Militärdrohnen in den Luftraum der an Russland grenzenden Nato-Staaten Finnland, Lettland, Litauen und Estland ein.Nächtliche Luftangriffe: Ukraine visiert Industrieanlagen an, Russland greift ukrainische Städte anRussland und ​die Ukraine haben ihre wechselseitigen Luftangriffe in der Nacht zum Mittwoch fortgesetzt. Ukrainische Behörden meldeten nach russischen Drohnenangriffen mindestens zwei Tote und elf Verletzte sowie mehrere zerstörte Gebäude in den Städten Odessa, Dnipro und Konotop. Weitere 13 Verletzte, darunter ‌drei Kinder, habe es in ‌den Regionen Sumy im Norden und Saporischschja im Südosten gegeben. Von unabhängiger Seite sind diese Angaben nicht überprüfbar.In dem Gebiet Sumy wurden in der Stadt Konotop mehrere Gebäude getroffen, wie Militärgouverneur Oleh Hryhorow auf Telegram schrieb. Dabei seien mindestens sechs Menschen verletzt worden. Der Bürgermeister der Stadt Konotop, Artem Semenichin, sagte laut einem Medienbericht, wegen Mangels an Rettungswagen würden die Verletzten in privaten Fahrzeugen in Krankenhäuser gebracht. Auch ein Museum sei beschädigt worden. In Dnipro seien mindestens fünf Menschen durch russische Angriffe verletzt worden, zwei von ihnen schwer, schrieb der Chef der Militärverwaltung der Region Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, auf Telegram. Zudem seien zwei Menschen durch Raketen, Drohnen und ⁠Artillerie ums Leben gekommen, teilten örtliche Behörden auf Telegram ​mit. Lebensmittellagerhallen seien zerstört worden. Auch in Odessa wurden erneut mehrstöckige Wohnhäuser und Fahrzeuge getroffen, wie der Leiter der örtlichen Militärverwaltung, Serhij Lyssak, auf Telegram schrieb. Ein Gebäude sei durch den Angriff völlig zerstört worden. Information über Verletzte oder Todesopfer gab es zunächst nicht. Bei einem Angriff auf eine Energieanlage des Versorgers DTEK fiel zudem in der Nacht in zehntausenden Haushalten die Stromversorgung aus. Dies teilt das Unternehmen mit. Bis zum Morgen sei die Stromversorgung für einige Haushalte wiederhergestellt worden. Die Reparaturarbeiten dauerten an. Die Ukraine griff ​russischen ​Angaben zufolge Industriegebiete in Zentralrussland ​mit Drohnen an. Ziele seien unter anderem Industriegebiete um Newinnomyssk in der südlichen Region Stawropol ‌gewesen, wo sich eine große Chemiefabrik befindet. Auch die ‌Region Nischni ‌Nowgorod war wieder betroffen. Dort betreibt ​der Ölkonzern Lukoil eine Raffinerie. Auch über den ​Regionen Leningrad, Moskau, Tula und Belgorod wurden ‌Drohnen gemeldet, berichteten russische Medien. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, es seien 273 Flugkörper abgeschossen worden. Drohnenvorfälle: Lettland protestiert gegen Desinformation aus Moskau Lettland wirft Russland massive Desinformation über die jüngsten Drohnenvorfälle in den baltischen Staaten vor. Demnach behauptet Moskau, dass Estland, Lettland und Litauen zuließen, dass ihr Territorium für ukrainische Angriffe gegen Russland genutzt werde. Die lettische Staatsführung hatte dies entschieden zurückgewiesen. Das Außenministerium des EU- und Nato-Mitglieds bestellte zudem einen Vertreter der russischen Botschaft ein und überreichte eine Protestnote.„Russland verbreitet seit einigen Wochen die Lüge, die baltischen Staaten und Finnland würden unseren Luftraum für ukrainische Angriffe zur Verfügung stellen“, sagte Außenministerin Baiba Braže nach einem Treffen mit ihrer kanadischen Amtskollegin Anita Anand. Dies stimme nicht und sei russischen Vertretern durch Einbestellung ins Außenamt aber auch über andere Quellen mitgeteilt worden. Solche Lügen würden vom russischen Auslandsgeheimdienst verbreitet und entschieden von Lettland zurückgewiesen und widerlegt werden, so Braže.Zuvor hatten Nato-Kampfjets über Estland eine mutmaßlich ukrainische Drohne abgeschossen, die vermutlich auf russische Ziele gerichtet war und in den estnischen Luftraum eingeflogen ist. Auch die lettische Armee informierte die Bevölkerung über eine mögliche Bedrohungslage durch eine Drohne im Osten des Landes. Selenskij genehmigt neue Angriffspläne Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat nach eigenen Angaben für Juni geplante Angriffe im Abwehrkampf der Ukraine gegen die russische Invasion genehmigt. Der Mai habe eine Veränderung der Dynamik zugunsten der Ukraine gebracht, sagte er in einer abendlichen Videoansprache. Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj und Generalstabschef Andrij Hnatow hatten ihm demnach Bericht erstattet, dass die Ukraine ihre Stellungen besser halte und mehr Angriffe unternehme. Als besonders bedeutend beschrieb Selenskij Gegenangriffe Kiews mit Drohnen im russischen Hinterland. Sie hätten im Mai ihre Wirksamkeit gezeigt und müssten nun kreativ weiterentwickelt werden, sagte Selenskij.Als Teil ihres Abwehrkampfes greift die Ukraine immer wieder Ziele in Russland an – zuletzt immer sichtbarer. Kiews Militär nimmt dabei vor allem Raffinerien, Pumpstationen und Exporthäfen der russischen Ölindustrie ins Visier. So will die Ukraine einerseits den Treibstoffnachschub für die russische Armee erschweren und andererseits Moskaus Kriegskasse schmälern.Bericht: China bildete russische Soldaten für Ukraine-Krieg aus China hat Ende vergangenen Jahres heimlich rund 200 russische Soldaten militärisch ausgebildet, von denen einige inzwischen im Ukraine-Krieg kämpfen. Das teilten Vertreter von drei europäischen Geheimdiensten der Nachrichtenagentur Reuters mit. Zudem zeigen ​dies geheime Dokumente, die Reuters einsehen konnte.Damit sei China weitaus direkter in den Krieg verwickelt als bislang bekannt. Das chinesische Außenministerium ⁠wies dies indirekt zurück und betonte seine neutrale Haltung und den Einsatz für Friedensgespräche. Die Verteidigungsministerien in Moskau und Peking äußerten sich nicht. Die geheimen Drohnenschulungen basieren demnach auf ​einem Abkommen vom ​Juli 2025. Demnach sollten rund 200 russische Soldaten auf Stützpunkten in ‌China, darunter in Peking und Nanjing, ausgebildet werden. Im ‌Gegenzug war das Training hunderter chinesischer Soldaten in Russland vorgesehen. Das Abkommen unterlag strenger Geheimhaltung. Während chinesische Truppenbesuche in Russland bereits seit 2024 stattfinden, ist die Ausbildung russischer Soldaten in ​China neu. Interne russische ​Militärberichte dokumentieren vier dieser Schulungen Ende 2025. Demnach trainierten ​die Soldaten an verschiedenen chinesischen Militärakademien unter anderem den kombinierten Einsatz von Mörsern und Aufklärungsdrohnen, die Abwehr feindlicher Fluggeräte mit Anti-Drohnen-Gewehren sowie Sprengstofftechnik und Minenverlegung.Mehr ladenTickarooLive Blog Software