Naegohyang drehte bei strömendem Regen einen Rückstand, Suwons Kapitänin Ji So-yun verschoss gut zehn Minuten vor dem Spielende einen Elfmeter. Das Duell war von Fairness geprägt und verlief ohne größere Zwischenfälle.Das Interesse am seltenen Aufeinandertreffen war enorm: Die 7087 Tickets für den allgemeinen Verkauf waren nach wenigen Stunden vergriffen. Eine große Gruppe von Zuschauern – Vertreter zivilgesellschaftlicher Gruppen, die vom südkoreanischen Vereinigungsministerium unterstützt werden – war im Stadion, um beide Mannschaften anzufeuern. Die Besucher verhielten sich jedoch größtenteils still.

Es gab offiziell keine Gästefans, da Nordkoreanern die Einreise in den Süden untersagt ist und sich die beiden Länder seit 1950 völkerrechtlich betrachtet im Kriegszustand befinden.Die Ankunft der nordkoreanischen Delegation war am Sonntag unter hohen Sicherheitsvorkehrungen und großem Medieninteresse erfolgt. Die 39 Spielerinnen und Betreuerinnen wurden von Unterstützern südkoreanischer Bürgergruppen empfangen. »We welcome you!«, riefen die Anhänger entlang der abgesperrten Route am Flughafen.