Laut Angaben der Polizei parkte die 56-Jährige am späten Montagabend ihr Auto, einen Mercedes, an der belebten Flaniermeile 5th Avenue in Midtown Manhattan. Als sie vor dem »Cartier Building« ausstieg, sei sie mehr als drei Meter in die Tiefe gestürzt. Das US-Versorgungsunternehmen Con Edison teilte Medienberichten zufolge mit, dass Videoaufnahmen darauf hindeuten würden, dass der Gullydeckel zwölf Minuten vor dem Vorfall durch einen Lkw beim Überfahren verschoben wurde.Vertreter der Stadt bestätigten demnach, dass Con Edison zu dem Zeitpunkt eine Arbeitsgenehmigung für den Block gehabt habe, wenngleich zu der Zeit keine Arbeiten im Gange gewesen seien.Während er den Notruf gewählt habe, seien Menschen mit Taschenlampen dazugestoßen. Ein Passant habe versucht, in den Schacht zu gelangen, damit sich die Frau an seinen Beinen festhalten könnte. Das Loch sei aber zu tief gewesen. Ein weiterer Passant habe es mit einer zu kurzen Leiter versucht.
Als die Rettungskräfte die Frau etwa zwanzig Minuten später aus dem Schacht befreiten, sei sie bereits regungslos und mit Ruß bedeckt gewesen, berichtete der Zeuge weiter. Im Krankenhaus wurde die Frau später für tot erklärt.Laut Polizei habe es am Dienstag keine Festnahmen im Kontext des Todes der Frau gegeben. Medienberichten zufolge sei der Gullydeckel wenige Meter entfernt gefunden worden. Solche Vorfälle sind demnach relativ selten. Die Ermittlungen dauerten zunächst an.










