Die BSG Stahl Brandenburg sorgte am Wochenende für einen Paukenschlag in der Brandenburgliga. Am fünftletzten Spieltag der Saison 25/26 konnte sich die Mannschaft von Trainer Robert Pocrnic mit 2:0 beim Tabellenführer MSV Neuruppin durchsetzen und somit als Aufsteiger den fünften Tabellenplatz zurückerobern.

„Spitzenreiter gestürzt“, lautete die Schlagzeile auf der Homepage des Vereins. „Ich bin stolz auf die Mannschaft, auf jeden einzelnen Spieler. Wir haben den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen“, sagte der seit Sommer 2025 im Amt befindliche Pocrnic.

Neuruppin verlor nicht nur Rang eins an den 1. FFC Frankfurt. Der MSV feuerte mit dem früheren Bundesligaprofi und -spieler Dietmar Demuth auch noch seinen prominenten Coach. Indirekt hat Stahl Brandenburg also für Schlagzeilen gesorgt, obwohl das Team nach der Rückkehr in die sechstklassige Brandenburgliga im Frühjahr etliche Probleme hatte und neun (!) Spiele auf einen Sieg warten musste. Die Negativserie ging erst eine Runde vor der Überraschung in Neuruppin gegen Kellerkind BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow (7:1) zu Ende.

Viertgrößte Zuschauer-Hochburg der DDR

Heute heißen andere Meisterschafts-Gegner von Stahl beispielsweise SV Grün-Weiß Ahrensfelde, SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen, SV Altlüdersdorf oder SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf.