Vollzeitbeschäftigte in Sachsen haben im vergangenen Jahr im Durchschnitt 53.584 Euro brutto verdient. Das waren nominal 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr, als der Durchschnittsverdienst bei 51.339 Euro lag. Das teilte das Statistische Landesamt in Kamenz mit. In der Summe enthalten sind auch Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.

Im bundesweiten Vergleich liegt Sachsen damit weiter zurück. Laut Statistischem Bundesamt betrug der durchschnittliche Bruttojahresverdienst bundesweit 64.441 Euro. In den alten Bundesländern lag er bei 66.171 Euro, in den neuen Bundesländern bei 52.926 Euro.

Die Höhe der Verdienste hängt nach Angaben der Statistiker stark von der Unternehmensgröße ab. In Firmen mit ein bis neun Beschäftigten lag der durchschnittliche Bruttojahresverdienst bei 42.890 Euro. In Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern stieg er auf 48.157 Euro, in Betrieben mit 1.000 und mehr Beschäftigten auf 63.693 Euro.

Tarifbindung wirkt deutlich

Auch die Tarifbindung macht sich deutlich bemerkbar. In tarifgebundenen Unternehmen erzielten Vollzeitbeschäftigte im Schnitt 59.927 Euro, in nicht tarifgebundenen Unternehmen waren es 48.208 Euro.