Die Bauwirtschaft in Berlin und Brandenburg bleibt nach Angaben der Fachgemeinschaft Bau wirtschaftlich stark gefordert. Eine konjunkturelle Belebung sei bislang nicht in Sicht. Auftragseingänge stagnierten oder gingen zurück, Umsätze entwickelten sich schwach, Investitionen würden weiter zurückgestellt. Das geht aus der Frühjahrs-Konjunkturumfrage 2026 der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg hervor.
„Viele Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage nur noch als befriedigend oder schlecht, positive Impulse sind weiterhin die Ausnahme“, erklärte Geschäftsführerin Katarzyna Siwek. Die Unsicherheit bleibe hoch – insbesondere mit Blick auf Aufträge, Genehmigungen und die Planbarkeit öffentlicher Investitionen.
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Besonders angespannt ist laut Umfrage die Lage bei öffentlichen Aufträgen. Ein erheblicher Teil der Betriebe berichte von stagnierenden oder rückläufigen Auftragseingängen. Lange Genehmigungszeiten, komplexe Vergabeverfahren und fehlende Planungssicherheit bremsten die Bautätigkeit zusätzlich. Gleichzeitig habe sich der Wettbewerb um öffentliche und private Aufträge verschärft. Auch die Zahlungsmoral öffentlicher Auftraggeber werde weiterhin kritisch bewertet.









