Katie Miller, erzkonservative Podcasterin für republikanische Frauen und ehemalige Kommunikationsdirektorin des einst von Elon Musk geleiteten „Department of Government Efficiency“ (Abteilung für Regierungseffizienz), passt die derzeitige Aufstellung der Oscar-Jury nicht, wie sie in einem umfangreichen Post auf X klarmachte. Diese hatte sich in den letzten Jahren aufgrund zahlreicher Beschwerden, die beklagten, dass vor allem alte weiße Männer dem Gremium vorsäßen, diverser aufgestellt und auch andere Bewertungsparameter in Richtung breiterer Teilnahme nachjustiert.

Tradwife und perfekte MAGA-Mom

Diese Veränderung passt der Frau aus dem Trump-Kosmos, die sich gern als Tradwife und vorbildliche MAGA-Mom (MAGA steht für „Make America great again“) inszeniert und die mit Stephen Miller verheiratet ist, dem stellvertretenden Stabschef und Heimatschutzberater im Weißen Haus, überhaupt nicht: „Vor einem Jahrzehnt beschloss Hollywood, Filme nicht mehr allein aufgrund ihrer künstlerischen Qualität auszuzeichnen“, schreibt sie in ihrem Post, „sondern auch unter Berücksichtigung der Vielfalt von Besetzung und Produktionsteam. Im Jahr 2020 knüpfte man die Vergabe des Preises für den ‚Besten Film‘ offiziell an Diversitätskriterien. Die Academy erweiterte ihren Mitgliederbestand innerhalb eines Jahrzehnts um rund 40 Prozent – als Ergebnis einer gezielten Initiative zur Diversifizierung ihrer Reihen.“