Stand: 20.05.2026 • 00:36 Uhr
Die beiden jungen Angreifer von San Diego hatten laut Polizei einen Hass auf Menschen mit anderer Religion oder Hautfarbe. An einer Moschee hatten sie drei Menschen getötet. Ein Wachmann soll noch weit Schlimmeres verhindert haben.
Nach dem tödlichen Schusswaffenangriff an einem islamischen Zentrum in der US-Westküstenmetropole San Diego sind die Ermittler bei der Suche nach einem Motiv der beiden tot aufgefundenen mutmaßlichen Täter vorangekommen. Die 17 und 18 Jahre alten Jugendlichen hätten sich offenbar im Internet kennengelernt und seien durch einen "breit gestreuten Hass" gegenüber anderen Religionen und Hautfarben verbunden gewesen, teilten die Ermittler mit. Mark Remily vom FBI sagte, sichergestellte Schriften der beiden würden das belegen.
Bei der Durchsuchung der Wohnsitze seien auch dreißig Schusswaffen und eine Armbrust entdeckt worden. Remily sagte, man versuche noch herauszufinden, ob die Jugendlichen damit Pläne hatten, die über die Schüsse an der Moschee in San Diego hinausgingen. Die beiden jungen Männer werden verdächtigt, an der Moschee einen Wachmann und zwei weitere Menschen getötet zu haben, bevor sie sich mutmaßlich selbst das Leben nahmen.










