PfadnavigationHomePanoramaNRWKurioses Missverständnis bei Einsatz – Notruf endet mit lachenden PolizistenStand: 17:43 UhrLesedauer: 2 MinutenDie beiden Pfauen in Rees-Millingen
Quelle: Polizei Kleve,Ein Notruf über zwei angebliche Einbrecherinnen führt die Polizei ins Leere: Statt Frauen finden die Beamten in Rees-Millingen zwei eingesperrte Tiere vor.Ein vermeintlicher Einbruch ist im nordrhein-westfälischen Rees-Millingen kurios geendet. Wie die Polizei Kleve in einer Pressemitteilung erklärt, habe sich am Sonntagnachmittag ein Anwohner der Gemeinde telefonisch gemeldet. Dem Beamten am Telefon erklärte der Mann demnach, er habe in seinem Wintergarten zwei Frauen eingesperrt, die über die Terrasse in sein Haus eindringen wollten. Ein Streifenwagen sei „zügig“ zu dem Mann geschickt worden. Dort hätten die Beamten jedoch keine Frauen, sondern zwei eingesperrte Vögel vorgefunden. Per Funk meldeten die Polizisten: „Es handelt sich nicht um Frauen, sondern um Pfauen!“Lesen Sie auchIn der Pressemitteilung der Polizei heißt es: „Die Frage, wie dieser Übermittlungsfehler zustande kam, war heute Morgen bei dem Gelächter in den Polizeidienststellen der Kreispolizeibehörde über den Ausgang dieser Geschichte erst einmal zweitrangig, wird aber natürlich insbesondere von den Kolleginnen und Kollegen der Leitstelle, die den Anruf angenommen hatten, intensiv nachbereitet!“Es sei unklar, woher die Vögel genau stammten. Hinweisen von Millinger Bürgern zufolge spazierten die Tiere jedoch schon seit längerer Zeit durch den Reeser Ortsteil. Entsprechend hätten die Beamten die Vögel wieder freigelassen.Einsatz wegen Pfau kürzlich auch in BerlinErst vergangene Woche hatte in Berlin-Spandau ein Pfau einen Kleintransporter besetzt. Polizei und Feuerwehr brachten den Vogel laut einem Post auf Instagram in Sicherheit. Lesen Sie auch„(P)faustdick hatte es dieser Vogel hinter den Ohren und besetzte nach einem Spaziergang auf der Straße kurzerhand einen Lieferwagen in Spandau“, schrieb die Berliner Polizei dazu in dem Social-Media-Beitrag. Ursprünglich stammt das Tier demnach von der Pfaueninsel.Anfang Mai hatten die exotischen Tiere auch Polizeieinsätze im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg ausgelöst. Zwei Pfauen waren in der Dunkelheit auf eine Landstraße gelaufen. Nachdem eine besorgte Bürgerin ihre Entdeckung gemeldet hatte, machten sich die Beamten auf den Weg, um die Tiere aufzuspüren. „Die Vögel erfreuten sich optisch bester Gesundheit und zogen ihrer Wege in die Brandenburger Wälder“, hieß es in der Mitteilung der Polizei. Das Veterinäramt wurde informiert, da sich bislang kein Pfauen-Eigentümer meldete. dpa/nw







