Düsseldorf/Duisburg (dpa/lnw) - Bei der Einreisekontrolle am Flughafen Düsseldorf ist der Polizei ein europaweit wegen versuchten Mordes gesuchter Tatverdächtiger ins Netz gegangen. Der 31-Jährige soll in Duisburg Anfang Januar versucht haben, einen Mann mit einer Schusswaffe zu töten, teilte die Bundespolizei mit. Gegen ihn lag ein Untersuchungshaftbefehl vor. Der beschuldigte Deutsche reiste am Montag mit einem Flug aus der Türkei ein. Nach den bisherigen Ermittlungen soll der 31-Jährige an einem Platz im Duisburger Norden nach einem Streit auf einen damals 28-Jährigen geschossen haben. Das Opfer wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Zu den Hintergründen und zum Tatmotiv gab es weiter keine Angaben.© dpa-infocom, dpa:260519-930-99572/2