Zustand des Waldes: Eichenprachtkäfer frisst sich durch
Jede zweite Eiche hat Schäden, die Kronen sind licht. Dabei gilt die Baumart als Hoffnungsträger für den gestressten Wald im Klimawandel. Und nun?
Den Eichenprachtkäfer gibt es in Deutschland schon immer, den Eichen fehlen nun aber die Abwehrkräfte gegen ihn
Ralph Martin/imago/Agami
Ein gefräßiger Schönling setzt dem Wald zu. Genauer: den Eichen, die bisher als klimastabil galten und darum als Hoffnungsträger für den Wald der Zukunft. Doch jetzt frisst sich der grün metallisch schimmernde Eichenprachtkäfer durch. Er – lateinischer Name: Agrilus biguttatus – macht auch keinen Unterschied zwischen alt und jung. Das zeigt die Waldzustandserhebung 2025, die CSU-Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer am Dienstag vorgelegt hat.










