Wer die gut gemähten Golfanlagen öde findet, kann das Klubgelände auch verlassen. Denn: Golfen geht überall.

Abschlag vor Industriekulisse. Crossgolf in Duisburg

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E s kam also mein wahrscheinlich erster Leserbrief aus Luxemburg, von einem Chrëscht, was, wie eine Suche ergab, übersetzt aus dem Lëtzebuergischen so viel wie Christian heißt. Chrëscht also merkte zu meiner April-Kolumne an, Golfplätze seien weltweit so langweilig ähnlich, lauter grüne, fein gemähte Wiesen, als wollten alle die schottischen Originale imitieren. Ein durchaus gerechtfertigter Hinweis. Und: Ob es keine Alternativen gebe?

Ja, als es noch Schnee gab, spielte man etwa in der Schweiz winters auf zugefrorenen Seen so was wie Schneeschichtengolf. Und als unser Planet noch kalt genug war, fand Ende der 90er Jahre viermal eine Eisgolf-WM in Grönland statt. Dann fror der sicherheitshalber notwendige halbe Meter Eis auf dem Nordmeer nicht mehr zusammen. Das Klima-Aus für Eisgolf-Weltmeisterschaften.