4535 Kinder sind im letzten Jahr in der Stadt Zürich zur Welt gekommen. Mittlerweile trägt über die Hälfte der Neugeborenen einen Zweitnamen.19.05.2026, 11.57 Uhr2 LeseminutenJulia hat es 2025 nicht in die Top 10 geschafft.KeystoneIn der Stadt Zürich sorgt die Vornamensstatistik des Jahres 2025 für ein ungewöhnliches Bild: Gleich mehrere Namen teilen sich den ersten Platz. Bei den Mädchen sind Emma, Sofia und Sophia mit je 19 Neugeborenen gleichauf – drei Namen ex aequo an der Spitze, das ist selten. Bei den Knaben führen Finn und Louis mit je 22 Neugeborenen die Rangliste an, knapp vor Leon (19) sowie Emil und Theo (je 18).Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Wie aus einer Mitteilung der Stadt Zürich hervorgeht, ist Emma kein Neuling auf dem Thron: Der Name führte die Rangliste bereits von 2014 bis 2018 sowie 2024 an und gehört seit Jahren zu den verlässlichen Favoriten junger Eltern. Sofia erfreut sich ebenfalls konstanter Beliebtheit – nach Platz zwei im Vorjahr erreichte der Name 2025 nun den geteilten ersten Rang, gemeinsam mit der alternativen Schreibweise Sophia.Bei den Knaben sticht vor allem Finn heraus. Mit einem Zuwachs von 16 Neugeborenen gegenüber dem Vorjahr ist es der Name mit der stärksten Zunahme in der gesamten Statistik. Anders als viele kurzlebige Modeerscheinungen hat Finn dabei eine gewisse Beständigkeit: Seit 2005 wurde der Name konstant zwischen 5- und 20-mal pro Jahr vergeben. Milo, Gabriel, Robin und Rio verzeichneten ebenfalls deutliche Zuwächse. Bei den Mädchen war Cleo die Aufsteigerin des Jahres (+10 Neugeborene), vor Paula (+9) und Sophie (+8).Ob sich Cleo und Finn als Dauerbrenner etablieren werden, ist ungewiss. Ein Blick in die Vergangenheit mahnt zur Zurückhaltung: Die grössten Aufsteiger des Jahres 2005 – Selina und Tim – konnten ihre Spitzenpositionen nicht halten. Selina wurde 2025 nur noch ein einziges Mal vergeben, Tim rangiert mit 4 Neugeborenen auf Platz 100. Namen, deren Häufigkeit in einem Jahr steil ansteigt, verschwinden oft ebenso rasch wieder aus den Familienbüchern.Insgesamt kamen 2025 in Zürich 4535 Babys zur Welt. Die Namenswahl ihrer Eltern war dabei ausgesprochen vielfältig: 1098 verschiedene Mädchen- und 1159 verschiedene Knabennamen wurden vergeben. Der beliebteste Anfangsbuchstabe bei den Mädchennamen ist erneut das A, bei den Knaben das L.Auffällig ist auch der Trend zum Zweitnamen: 53,2 Prozent der Neugeborenen tragen einen zweiten Vornamen – ein Anstieg um 1,7 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Damit setzt sich ein langfristiger Aufwärtstrend fort, der seit dem Tiefstwert von 38,9 Prozent im Jahr 1975 anhält.Besonders verbreitet sind Zweitnamen bei Kindern mit kurzem Erstnamen: Sechs von zehn Neugeborenen mit einem dreibuchstabigen Erstnamen erhalten einen zweiten Vornamen. Bei langen Erstnamen ist es nur noch jedes dritte Kind. Die beliebtesten Zweitnamen sind bei den Mädchen Marie, Sophie und Rose, bei den Knaben Alexander sowie Paul und Louis.Passend zum Artikel
Finn und Emma führen: die beliebtesten Babynamen Zürichs 2025
4535 Kinder sind im letzten Jahr in der Stadt Zürich zur Welt gekommen. Mittlerweile trägt über die Hälfte der Neugeborenen einen Zweitnamen.








