Die neue staatliche E-Auto-Förderung für Privathaushalte stößt bereits kurz nach Start am Dienstagvormittag auf großes Interesse. „Wir haben jetzt schon 1858 Anträge“, sagte die Präsidentin des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), Mandy Pastohr, am Ende einer Pressekonferenz. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) schaltete in Berlin offiziell das Onlineportal frei, über das die Anträge abgewickelt werden.Die staatliche Prämie können Privathaushalte für den Kauf oder das Leasing eines Elektroautos oder eines Plug-in-Hybrids beantragen – rückwirkend für alle seit 1. Januar zugelassenen förderfähigen Autos.Für ein Auto mit Hybrid-Antrieb gibt der Staat beispielsweise einem Haushalt ohne Kinder 1.500 Euro dazu, wenn das Einkommen zwischen 60.001 und 80.000 Euro liegt. 4.500 Euro bekommt ein Haushalt mit zwei oder mehr Kindern unter 18 Jahren für ein Hybrid-Fahrzeug, wenn das Jahreseinkommen 45.000 Euro nicht übersteigt. Bei reinen E-Autos sind die Zuschüsse höher: Sie reichen von 3.000 bis 6.000 Euro. Drei Milliarden Euro insgesamt im Fördertopf Bis 2029 stehen für die Kaufprämie drei Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds der Bundesregierung zur Verfügung. Schneider rechnet damit, dass der Kauf von rund 800.000 Fahrzeugen gefördert werden kann. Kritiker bemängeln, dass Gebrauchtwagen nicht in die Förderung einbezogen sind.Die Förderanträge laufen online über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Antragstellende brauchen dafür den Personalausweis mit Online-Funktion (BundID), die zwei aktuellsten Einkommenssteuerbescheide, die maximal drei Jahre alt sein dürfen, sowie gegebenenfalls eine aktuelle Steuerbescheinigung. (epd/AFP)
Neue E-Auto-Prämie: Über 1800 Anträge schon kurz nach dem Start
Ab sofort kann die neue Förderung für Elektroautos über ein Onlineportal beantragt werden. Das Interesse ist groß, doch es gibt auch Kritik.










