In seinem Büro in Burgwedel bei Hannover steht Raoul Roßmann, 41, im Tennisdress in Jubelpose mit nach oben gestrecktem Schläger in der Hand – aber nur als gerahmte KI-Bleistiftzeichnung in einem Fach der Regalwand. Der Rossmann-Chef, der die Drogerie vor fünf Jahren von seinem Vater Dirk Roßmann übernahm, liebt Tennis. Und Schachspielen. Und, ja, vermutlich auch KI-Bilder, zumindest postet er sie häufiger auf seinem Linkedin-Profil. An diesem Montagvormittag sitzt er ziemlich entspannt auf einer Couch mit Blick auf ebenjenes KI-Bild. Doch die Gemütlichkeit verfliegt schnell: Geht es um Politik, wird er emotional.
Rossmann-Chef: „Ich möchte Björn Höcke hier in der Firma nicht begrüßen“
Drogerie-Erbe Raoul Roßmann über die AfD, Schach und die Frage, warum er die Bücher seines Vaters nur so mittelgut findet.













