Quelle: dpa Bayern

18. Mai 2026, 18:12 Uhr

Vier Jahre soll die gebürtige Oberfränkin in Haft. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie in Syrien überzeugtes Mitglied des Islamischen Staats war. (Archivbild)

© Malin Wunderlich/​dpa

Das Oberlandesgericht München hat die gebürtige Oberfränkin Lydia G. wegen ihrer Beteiligung an der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in Syrien zu vier Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sah es nach eigenen Angaben zudem als erwiesen an, dass die konvertierte Muslimin die Fürsorge- und Erziehungspflicht für ihre drei Kinder verletzt hat, weil sie mit ihnen nach Syrien ausreiste und somit großen Gefahren aussetzte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Verteidigung und Staatsanwaltschaft könnten noch Revision einlegen.