PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & BrandenburgBerliner Lehrkräfte sollen spürbar entlastet werdenStand: 12:02 UhrLesedauer: 2 MinutenBildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) hat ein Paket an Maßnahmen zur Entlastung von Lehrkräften zugesichert. (Archivfoto)Quelle: Soeren Stache/dpaNach langem Streit einigen sich Senat und Gewerkschaft auf Schritte zur Entlastung von Schulpersonal. Welche Maßnahmen sind geplant und mit wie viel Kosten ist das verbunden?Lehrkräfte an Berliner Schulen sollen künftig entlastet werden. Das gilt auch für Erzieherinnen und Erzieher, die dort beschäftigt sind. Eine Vereinbarung über ein entsprechendes Maßnahmenpaket haben Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Berlin im Roten Rathaus unterzeichnet. Das teilte die Senatsverwaltung für Bildung mit.Dazu gehören etwa mehr Unterstützung in der Schulanfangsphase durch neue Stellen und kleinere Lerngruppen für Schulen in herausfordernden Lagen. Vorgesehen ist außerdem ein unterrichtsfreier Tag für Lernentwicklungsgespräche an Grundschulen und eine weitere Entlastungsstunde für Lehrkräfte ab dem auf die Vollendung des 63. Lebensjahres folgenden Schuljahr.Darüber hinaus sind zusätzliche Investitionen geplant, um die Arbeitsbedingungen von Erzieherinnen und Erziehern in der Ganztagsbetreuung an Schulen zu verbessern. Die Maßnahmen sollen ab dem Schuljahr 2026/2027 schrittweise wirksam werden.Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) bewertete die Vereinbarung als klares Signal dafür, dass Bildung für den Berliner Senat auch in finanziell herausfordernden Zeiten höchste Priorität habe. Die vollständige Umsetzung der Maßnahmen erfordern der Bildungsverwaltung zufolge zusätzliche Mittel in Höhe von rund 32 Millionen Euro.Dauerstreit über Belastung an SchulenDas Thema Entlastung für Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher war jahrelang ein Dauerstreitpunkt zwischen Senat und Gewerkschaft. Die GEW hatte immer wieder unter anderem auf kleinere Klassen und bessere Arbeitsbedingungen an Schulen gepocht und darauf hingewiesen, dass sich viele Beschäftigte an Schulen überlastet fühlten.Der Konflikt war im Mai 2025 eskaliert, als die GEW einen dreitägigen Warnstreik während der Abiturprüfungen und Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss organisierte. Günther-Wünsch warf der Gewerkschaft daraufhin vor, der Zeitpunkt lasse «ein notwendiges Maß an Verantwortungsbewusstsein und Sensibilität vermissen».Kurz danach hatte die Gewerkschaft nach einem Gespräch mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) angekündigt, auf weitere Warnstreiks zu verzichten und Gespräche mit der Bildungssenatorin zu führen.dpa-infocom GmbH
Berliner Lehrkräfte sollen spürbar entlastet werden - WELT
Nach langem Streit einigen sich Senat und Gewerkschaft auf Schritte zur Entlastung von Schulpersonal. Welche Maßnahmen sind geplant und mit wie viel Kosten ist das verbunden?






