Vor zwei Wochen schlug hohe Wellen, dass Microsofts Webbrowser Edge beim Start alle Passwörter aus dem Passwort-Manager lädt – und im Klartext im Prozessspeicher vorhält. Die Entwickler haben nach den Medienberichten reagiert, aktualisierte Browser-Versionen machen das nicht mehr.
In den Update-Notizen zu Microsoft Edge für das Update vom Freitag haben die Entwickler angegeben, das Problem gelöst zu haben. Dort schreiben sie, sie haben Änderungen am Passwort-Manager vorgenommen. Die sollen sicherstellen, dass Passwörter nicht mehr beim Browser-Start in den Speicher geladen werden. Ein Blog-Post liefert zudem weitere Informationen. Zunächst erklären die Programmierer, dass das Verhalten von Edge zuvor basierend auf den bestehenden Kriterien ins erwartete Bedrohungsmodell passe. Das Risiko entstehe dadurch, dass ein Angreifer das Gerät bereits kompromittiert habe. Dennoch sehe man Verbesserungspotenzial.
Als erste Maßnahme lädt Microsoft Edge nun beim Start die Passwörter nicht mehr in den Speicher. Die Verteilung des Updates erfolgt mit Priorisierung, für Microsoft Edge Version 148 und neuere. Wer den Edge-Passwort-Manager nutze, müsse nichts weiter machen, die Änderung solle durch den regulären Update-Kanal eintrudeln.











