PfadnavigationHomeRegionalesSachsenTrotz Pleite: Magdeburg hält die KlasseStand: 18:23 UhrLesedauer: 2 MinutenBaris Atik war nicht immer zufrieden mit dem Spiel seiner Magdeburger gegen KaiserslauternQuelle: Julius Frick/dpaDer 1. FC Magdeburg kassiert gegen Kaiserslautern eine unnötige Heimniederlage. Dank der Ergebnisse der Konkurrenz spielen die Magdeburger auch im nächsten Jahr in der 2. Bundesliga.Der 1. FC Magdeburg hat den direkten Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga geschafft. Dafür brauchten die Magdeburger allerdings Schützenhilfe, denn vor 28.875 Zuschauern gab es im letzten Heimspiel ein 0:1 (0:0) gegen den 1. FC Kaiserslautern. Marlon Ritter (63. Minute) verwandelte für die die Gäste einen Handelfmeter. Der FCM schloss die Saison mit 39 Punkten auf Platz 14 ab.«Wenn uns nach acht Spieltagen jemand gesagt hätte, dass wir am Ende mit 39 Punkten über dem Strich stehen, da wäre jeder mit zufrieden gewesen. Also gibt es gar keinen Grund irgendwie traurig oder niedergeschlagen zu sein», sagte Mannschaftskapitän Dominik Reimann.Torlose erste HälfteTrainer Petrik Sander musste kurzfristig auf Laurin Ulrich verzichten, der sich im Abschlusstraining verletzt hatte. Für die Leihgabe des VfB Stuttgart kehrte Silas Gnaka in die Startelf zurück. Magdeburg begann etwas nervös, machte unnötige Fehler, die die Gäste jedoch nicht nutzten. Mateusz Zukowski setzte den ersten Abschluss, traf jedoch den Ball nicht voll (10.).Der FCM fand nicht recht zu seinem Spiel, Kaiserslautern wartete auf Konterchancen. Die Gastgeber kamen zu einer kurzen Druckphase, doch weder Falko Michel (22.) noch Zukowski (26.) konnten den Ball im Tor unterbringen. Ein erster Abschluss der Gäste durch Daniel Hanslik war kein Problem für Reimann im Magdeburger Tor (31.). Insgesamt fehlte dem Spiel das richtige Feuer - beide Teams scheuten das Risiko.Ritters Elfmeter bestraft Magdeburger ChancenwucherNach dem Seitenwechsel musste der FCM verletzungsbedingt wechseln - Connor Krempicki kam für Dariusz Stalmach. Kurz darauf vergab Zukowski die nächste Torchance, scheiterte an Lauterns Schlussmann Julian Krahl (51.) und nur Sekunden später schoss der Pole am Tor vorbei (52.). Das Spiel verflachte anschließend wieder, doch dann bekam Magdeburgs Herbert Bockhorn den Ball im Strafraum an die Hand: Ritter verwandelte den fälligen Strafstoß.Magdeburg mühte sich um eine Antwort, hatte aber wie in den Minuten zuvor große Probleme, klare Abschlüsse zu generieren. So blieb es beim fruchtlosen Magdeburger Anrennen - aber dank der Ergebnisse der Konkurrenz reichten die 39 Punkte zum direkten Klassenverbleib.dpa-infocom GmbH