Fürth (dpa/lby) - Die SpVgg Greuther Fürth hat sich mit einem famosen Sieg doch noch vor dem Absturz aus der 2. Fußball-Bundesliga gerettet. Die Franken fertigten den Abstiegsrivalen Fortuna Düsseldorf mit 3:0 (3:0) ab und zogen damit in der Tabelle noch an den Rheinländern vorbei. Fast hätte es sogar zur direkten Rettung gereicht für das Team von Trainer Heiko Vogel. Weil Arminia Bielefeld aber parallel 6:1 gegen Hertha BSC gewann und Braunschweig nur 0:1 auf Schalke verlor, wurde es am Ende der 16. Platz für das „Kleeblatt“.Die eigentlich als Aufstiegsanwärter in die Saison gegangene Fortuna wird dagegen erstmals seit der Saison 2008/09 wieder in der 3. Liga antreten. Die Düsseldorfer wurden nach Schlusspfiff von den eigenen Fans im Gästeblock ausgepfiffen, Polizisten bauten sich als Schutz vor den Spielern auf. Die Anhänger der Franken motivierten ihre Kicker währenddessen lautstark.Fürth trifft in der Relegation auf den Drittliga-Dritten Rot-Weiss Essen. Das Hinspiel steigt am Freitag im Ruhrgebiet - am Dienstag danach folgt das entscheidende Rückspiel in Fürth. Dann können die Franken den Absturz in die Drittklassigkeit nach fast drei Jahrzehnten 1. und 2. Liga noch verhindern.Ex-Fortune schickt Düsseldorf in Liga 3Ausgerechnet der langjährige Fortuna-Profi Felix Klaus avancierte im Fürther Ronhof zum Matchwinner für die Gastgeber. Vor 16.126 Zuschauern brachte er die Spielvereinigung mit einem Doppelpack (2./16. Minute) schon früh auf Kurs, nach gut einer halben Stunde legte er das 3:0 durch Noel Futkeu auf (36.). Der Stürmer wurde nach Schlusspfiff als bester Torjäger der 2. Liga geehrt - er wird den Verein nach der Saison in Richtung Eintracht Frankfurt verlassen. Gegen verunsicherte Gäste hätte Fürth vor der Pause noch mehr Tore erzielen können, doch zweimal Sayfallah Ltaief (8./45.) und Klaus (33.) scheiterten. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Düsseldorfer von Coach Alexander Ende den Druck. Doch große Chancen sprangen dabei nicht mehr heraus.Hrgota hat direkte Rettung auf dem FußIm Gegenteil: Hätten die Fürther ihre Konterchancen besser ausgespielt und ein höheres Ergebnis erzielt, dann wäre sogar die direkte Rettung möglich gewesen. Kapitän Branimir Hrgota hatte in der Nachspielzeit das 4:0 auf dem Fuß, sein Abschluss wurde aber gerade noch geklärt. Wäre der Ball reingegangen, hätte dies den direkten Klassenerhalt bedeutet.Die Fürther haben eine katastrophale Saison hinter sich. Das „Kleeblatt“-Team stellt die mit Abstand schlechteste Abwehr der Liga. Weniger Punkte als in dieser Spielzeit gab es für die Spielvereinigung seit dem Zweitliga-Aufstieg 1997 noch nie im deutschen Fußball-Unterhaus. Anfang Dezember übernahm Coach Vogel die Franken vom freigestellten Thomas Kleine auf dem vorletzten Tabellenplatz - in einem Herzschlagfinale schaffte er immerhin die Relegation.© dpa-infocom, dpa:260517-930-92147/1
Dank Klaus und Futkeu: Fürth rettet sich in Relegation
Fürth (dpa/lby) - Die SpVgg Greuther Fürth hat sich mit einem famosen Sieg doch noch vor dem Absturz aus der 2. Fußball-Bundesliga gerettet. Die Franken fertigten den Abstiegsrivalen Fortuna Düsseldorf mit 3:0 (3:0) ab und zogen damit in der Tabelle noch an den Rheinländern vorbei. Fast hätte es sogar zur direkten Rettung gereicht für das Team von Trainer Heiko Vogel. Weil Arminia Bielefeld aber parallel 6:1 gegen Hertha BSC gewann und Braunschweig nur 0:1 auf Schalke verlor, wurde es am Ende der 16. Platz für das „Kleeblatt“.Die eigentlich als Aufstiegsanwärter in die Saison gegangene Fortuna wird dagegen erstmals seit der Saison 2008/09 wieder in der 3. Liga antreten. Die Düsseldorfer wurden nach Schlusspfiff von den eigenen Fans im Gästeblock ausgepfiffen, Polizisten bauten sich als Schutz vor den Spielern auf. Die Anhänger der Franken motivierten ihre Kicker währenddessen lautstark.Fürth trifft in der Relegation auf den Drittliga-Dritten Rot-Weiss Essen. Das Hinspiel steigt am Freitag im Ruhrgebiet - am Dienstag danach folgt das entscheidende Rückspiel in Fürth. Dann können die Franken den Absturz in die Drittklassigkeit nach fast drei Jahrzehnten 1. und 2. Liga noch verhindern.Ex-Fortune schickt Düsseldorf in Liga 3Ausgerechnet der langjährige Fortuna-Profi Felix Klaus avancierte im Fürther Ronhof zum Matchwinner für die Gastgeber. Vor 16.126 Zuschauern brachte er die Spielvereinigung mit einem Doppelpack (2./16. Minute) schon früh auf Kurs, nach gut einer halben Stunde legte er das 3:0 durch Noel Futkeu auf (36.). Der Stürmer wurde nach Schlusspfiff als bester Torjäger der 2. Liga geehrt - er wird den Verein nach der Saison in Richtung Eintracht Frankfurt verlassen. Gegen verunsicherte Gäste hätte Fürth vor der Pause noch mehr Tore erzielen können, doch zweimal Sayfallah Ltaief (8./45.) und Klaus (33.) scheiterten. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Düsseldorfer von Coach Alexander Ende den Druck. Doch große Chancen sprangen dabei nicht mehr heraus.Hrgota hat direkte Rettung auf dem FußIm Gegenteil: Hätten die Fürther ihre Konterchancen besser ausgespielt und ein höheres Ergebnis erzielt, dann wäre sogar die direkte Rettung möglich gewesen. Kapitän Branimir Hrgota hatte in der Nachspielzeit das 4:0 auf dem Fuß, sein Abschluss wurde aber gerade noch geklärt. Wäre der Ball reingegangen, hätte dies den direkten Klassenerhalt bedeutet.Die Fürther haben eine katastrophale Saison hinter sich. Das „Kleeblatt“-Team stellt die mit Abstand schlechteste Abwehr der Liga. Weniger Punkte als in dieser Spielzeit gab es für die Spielvereinigung seit dem Zweitliga-Aufstieg 1997 noch nie im deutschen Fußball-Unterhaus. Anfang Dezember übernahm Coach Vogel die Franken vom freigestellten Thomas Kleine auf dem vorletzten Tabellenplatz - in einem Herzschlagfinale schaffte er immerhin die Relegation.© dpa-infocom, dpa:260517-930-92147/1












