Rund 30.000 Menschen haben am Sonntag in Pforzheim wegen der Entschärfung einer fast zwei Tonnen schweren Weltkriegsbombe ihre Häuser verlassen müssen. Nach Angaben der baden-württembergischen Stadt machten Experten des Kampfmittelräumdiensts den Blindgänger am Sonntagnachmittag unschädlich, die Betroffenen konnten rund sieben Stunden nach Evakuierungsbeginn zurück. Geräumt werden mussten unter anderem auch mehrere Pflegeheime.Die reine Explosivstoffmasse der Bombe betrug rund 1,35 Tonnen. Die Bombe vom Typ HC-4000 wurde der Stadt zufolge bei Bauarbeiten in der Oststadt gefunden.Von den Evakuierungs-Maßnahmen war ein Teil der Innenstadt betroffen, auch der Bahnverkehr in Richtung Karlsruhe und Stuttgart wurde stark eingeschränkt. Der ÖPNV fiel zum Teil aus. Die Autobahn hingegen war nicht betroffen und konnte befahren werden. Auch das Helios-Krankenhaus sei nicht betroffen, hieß es. (dpa)