Für Trump sind Waffenverkäufe an Taiwan ein FaustpfandDer amerikanische Präsident macht nach dem Gipfeltreffen in Peking Bemerkungen, welche die Glaubwürdigkeit der USA untergraben.17.05.2026, 11.40 Uhr3 LeseminutenFür die Verteidigung seines Landes ist Taiwans Präsident Lai Ching-te auf amerikanische Waffen angewiesen.APDas Gipfeltreffen zwischen dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump und dem chinesischen Partei- und Staatschef Xi Jinping letzte Woche sorgte weltweit für Schlagzeilen. Besonders scharf beobachtet wurden die Diskussionen der beiden Grossmächte in Taiwan. Denn Xi hatte gleich zu Beginn klargemacht, dass «bei einem falschen Umgang mit der Taiwan-Frage» die USA und China auf einen Konflikt zusteuern könnten.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Die USA haben sich zu Waffenverkäufen an Taiwan verpflichtetBisher wurde wenig darüber bekannt, was die beiden Staatsführer genau besprochen haben. Doch Trumps Äusserungen danach lassen in Taipeh die Alarmglocken läuten. In einem Interview mit dem Fernsehsender Fox News bezeichnete er amerikanische Waffenverkäufe an Taiwan als «starkes Faustpfand».