Im Fußball-Transferticker von FAZ.NET erfahren Sie alle News und Infos zu Transfers. Alles Aktuelle zur Bundesliga und dem internationalen Fußball finden Sie hier auf einen Blick.Nationaltorhüter Alexander Nübel hat keine Zukunft beim FC Bayern München. Der deutsche Meister hat bei dem 29-Jährigen, der drei Jahre innerhalb der Bundesliga an den VfB Stuttgart ausgeliehen war, Klarheit geschaffen, wie Sportdirektor Christoph Freund nach dem letzten Spieltag bestätigte.„Alex wird nächste Woche im DFB-Pokalfinale mit Stuttgart gegen uns spielen und im Tor stehen. Er hat wieder eine sehr gute Saison gespielt“, sagte Freund: „Aber wir haben einen Austausch gehabt mit seinem Management. Und auch der Alex weiß Bescheid, wie unsere Planungen sind.“Diese sind eindeutig, nachdem der FC Bayern die Verträge mit Kapitän Manuel Neuer (40) und Sven Ulreich (37) jeweils um eine weitere Saison verlängert hat. Youngster Jonas Urbig (22) komplettiert das Torwart-Trio. „Wir gehen mit den Tormännern, die wir jetzt haben, auch in die nächste Saison“, sagte Freund.Nübel war 2020 ablösefrei vom FC Schalke 04 nach München gewechselt. Er scheute aber den Konkurrenzkampf mit Stammkeeper Neuer und machte nur wenige Spiele für den Rekordmeister. Von 2021 bis 2023 war er bereits an AS Monaco ausgeliehen. Sein Vertrag in München läuft aber noch bis Sommer 2030.Eine feste Verpflichtung durch den VfB, mit dem Nübel am letzten Spieltag die Champions League erreichte, übersteigt bei Ablöse und Gehalt angeblich die finanziellen Rahmenbedingungen in Stuttgart. Der Pokalsieger fokussiert sich demnach intern auf Top-Talent Dennis Seimen als künftige Nummer eins. Der 20-Jährige ist aktuell noch an den Zweitligaklub SC Paderborn ausgeliehen. (dpa)Markus Krösche hat die Zukunft von Trainer Albert Riera bei Eintracht Frankfurt weiter offen gelassen. „Ich werde heute mit Ihnen nicht über Personalien sprechen“, antwortete Krösche auf die Frage, ob das 2:2 gegen den VfB Stuttgart am letzten Spieltag der Bundesliga das letzte Spiel von Riera als Coach der Eintracht gewesen sei. Krösche wolle zunächst alles „sacken“ lassen. „Und dann werden wir natürlich in die Analyse gehen. Das ist ja auch ganz klar. Und dann schauen wir mal, wie wir es angehen“, erklärte der 45-Jährige.Die Fans jedenfalls haben mit Riera schon abgeschlossen. Die Frankfurter Anhänger rollten zum Ende des Spiels ein Banner mit den Worten „Nada de gracias, Alberto“ aus. Das bedeutet übersetzt so viel wie „Danke für Nichts, Alberto.“ Er akzeptiere die Kritik, sagte Riera. „Wenn man nicht gewinnt, ist man nicht gut genug.“Der exzentrische Spanier kam Anfang Februar als Nachfolger von Dino Toppmöller zur Eintracht. Seine Bilanz mit vier Siegen, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen und einem Durchschnitt von 1,21 Punkten pro Begegnung ist durchwachsen. Einen noch schlechteren Wert als Riera im Oberhaus hatte zuletzt Armin Veh in der Saison 2015/2016 (0,96 Punkte). (dpa)Wie ein Trainer auf Abruf klang Eugen Polanski nach dem deutlichen Sieg zum Saisonabschluss nicht. Das 4:0 gegen Hoffenheim habe „Lust auf mehr gemacht“, sagte der Coach von Borussia Mönchengladbach und sprach schon über die kommenden Monate und die Rückkehr der Langzeitverletzten Tim Kleindienst und Robin Hack. „Ich freue mich extrem auf beide in der kommenden Saison“, sagte der 40-Jährige.Dabei ist noch gar nicht klar, ob Polanski dann überhaupt noch Trainer ist. Zwar hatte er die Borussia vom letzten Platz zum Klassenerhalt geführt, doch nicht immer stimmten die Leistungen so wie am Samstag. Sportchef Rouven Schröder erklärte nach Spielende, keine vorschnelle Entscheidung treffen zu wollen: „Es ist wichtig, dass wir uns jetzt erstmal hinsetzen, innehalten und auch zwei, drei Bier trinken, um runter zu kommen.“Die anschließende Analyse der Saison soll dann ergeben, ob Polanski seinen Job behält. „Es gibt keine Timeline. Wir machen das sehr sorgfältig“, sagte Schröder. Und auch Polanski meinte: „Ich weiß nicht genau das Datum, aber es werden Gespräche mit Rouven zu führen sein. Die haben wir auch schon angeleiert“, sagte er. Wann genau? „Ich habe Zeit“, so Polanski: „Ein bisschen Urlaub wäre ganz gut, aber keine sechs Wochen.“ (sid)Es sah ein bisschen nach Abschied aus. Kasper Hjulmand stapfte geradewegs zur Kurve, klopfte sich dort aufs Herz und applaudierte den Fans. Ein letztes Mal? Dies sei „keine Frage für mich“, betonte der Trainer von Bayer Leverkusen und leitete sie an Sportchef Simon Rolfes weiter. Dessen Antwort klang aber wenig nach Rückendeckung. Hjulmand habe einen Vertrag bis Sommer 2027, und er müsse ja nur etwas verkünden, „wenn es etwas anderes gäbe“, sagte Rolfes. Was er jedoch nicht sagte, war, dass Hjulmand in der nächsten Saison auf jeden Fall auf der Bank sitzen werde. Bei der Frage, wann es denn Klarheit geben solle, wich er aus: „Wir wollen in möglichst vielen Sachen so schnell wie möglich Klarheit haben.“Hjulmand stabilisierte das Team nach der Trennung von Erik ten Hag zwar, durch die wechselhafte Rückrunde wuchsen jedoch die Zweifel. Nachfolger werden bereits gehandelt, darunter der frühere Bundesliga-Coach Oliver Glasner, der Brasilianer Filipe Luís oder der Spanier Míchel vom FC Girona.Rolfes ließ sich nicht auf die Diskussion ein. Er betonte, dass das Team in der neuen Saison „eine andere Schlagkraft“ entwickeln müsse und dass Leverkusen natürlich um „große Erfolge“ in der Europa League spielen wolle. Rolfes verwies auf das Meisterjahr 2024 mit Xabi Alonso, als viele Spieler im „kleinen“ Europacup wichtige Schritte nach vorne machten.Man werde „zeitnah“ eine schonungslose Saisonanalyse durchführen, betonte Rolfes. (sid)Die Fans sangen auf der Tribüne, doch Alexander Blessin konnte den ungebrochenen Zuspruch des treuen Anhangs auf der Ehrenrunde des FC St. Pauli nicht wirklich genießen. „Ich hatte die totale Leere im Kopf und habe nicht viel mitbekommen“, sagte der Trainer hinterher.Gut möglich, dass Blessin in den emotionalen Momenten nach dem 1:3 (0:1) im Abstiegsendspiel gegen den VfL Wolfsburg Abschied nahm, seine Zukunft beim Kiezklub ließ er offen. „Das ist jetzt kein Thema. Bei aller Liebe“, sagte Blessin bei Sky. Den letzten Spieltag, das war dem Schwaben deutlich anzumerken, hatte er sich anders vorgestellt. Statt mit St. Pauli den Rettungsanker Relegation zu feiern, geht es nach nur zwei Jahren zurück in Liga zwei. (sid)Manuel Baum hat seine Zukunft als Trainer des FC Augsburg weiter offen gelassen. „Für mich persönlich war es immer wichtig, dass ich mich voll auf die Aufgabe konzentriere, die wir hatten“, sagte der 46-Jährige nach dem letzten Saisonspiel bei Union Berlin (0:4) am Samstag. Er werde zunächst „das Ganze mal Revue passieren lassen“, betonte Baum: „Nächste Woche werden wir uns treffen, in Ruhe darüber reden und schauen, was am besten für den Verein ist.“Baum hatte die Augsburger als Nachfolger von Sandro Wagner aus dem Tabellenkeller an die Schwelle zum Europacup geführt, die Spielzeit beendete der FCA auf dem neunten Platz (43 Punkte). Baum, der auch in seinen Job als Leiter Entwicklung und Fußballinnovation zurückkehren könnte, will sich ab Sonntag „intensiver Gedanken“ machen: „Ein Gefühl habe ich schon, was am besten für den Verein ist“, sagte der Coach ohne näher darauf einzugehen. (sid)Bundesligaverein Union Berlin hat den Vertrag mit Torhüter Carl Klaus verlängert. Das gab der Hauptstadt-Klub vor dem letzten Saisonspiel gegen den FC Augsburg bekannt. Der 32-Jährige steht derzeit als Vertreter des verletzten Stammkeepers Frederik Rönnow im Tor der Mannschaft von Trainerin Marie-Louise Eta.Die Vertragsdauer teilte Union wie gewohnt nicht mit. Für Klaus sei die Verlängerung „etwas Historisches“ und ein „Lebenstraum“. Der Ersatztorhüter war im Sommer 2024 vom 1. FC Nürnberg nach Köpenick gewechselt.Sein Bundesliga-Debüt hatte Klaus vor drei Wochen bei RB Leipzig (1:3) gegeben, als er nach einer halben Stunde für Rönnow ins Spiel gekommen war. Anschließend stand Klaus auch in den Spielen gegen den 1. FC Köln (2:2) und beim FSV Mainz 05 (3:1) im Tor. (sid)Einen Tag vor Saisonabschluss in der Bundesliga hat der FSV Mainz 05 eine wichtige Personalie geklärt. Wie der Klub bekanntgab, verlängerte Kapitän Silvan Widmer seinen Vertrag beim Team von Trainer Urs Fischer. Über die Laufzeit machte der Verein keine Angaben. Der 33-jährige Schweizer spielt seit der Saison 2021/2022 für den FSV Mainz und ist seit zwei Jahren auch Kapitän der Profimannschaft.„Silvan hat in den letzten Jahren in der Rolle als Führungsspieler und Kapitän einen großen Stellenwert für uns erreicht. Auch sportlich ist er im vergangenen Halbjahr, als großer Druck auf uns lag, mit Leistung vorangegangen und hat seinen Teil zu der erfolgreichen Rückrunde beigetragen“, sagte Sportdirektor Niko Bungert. In der auslaufenden Saison hat Widmer bislang drei Treffer für die 05er erzielt. (dpa)Schalke 04 darf sich nach dem Aufstieg in die Bundesliga über frisches „Startkapital“ freuen. Der portugiesische Topklub Sporting Lissabon hat den früheren Schalker Angreifer Rodrigo Zalazar vom Liga-Rivalen Sporting Braga verpflichtet. Wie der Meister der Vorsaison mitteilte, zahlt er 30 Millionen Euro für den uruguayischen Nationalspieler, wovon S04 reichlich profitiert. Schalke soll durch den Deal Medienberichten zufolge rund 2,4 Millionen Euro Weiterverkaufs-Beteiligung erhalten, die sich die Klubs aus Lissabon und Braga teilen. S04 hatte den heute 26 Jahre alten Zalazar 2022 für 1,5 Millionen Euro fest von Eintracht Frankfurt verpflichtet und ein Jahr später für 8,4 Millionen an Braga weiterverkauft. Mit den Portugiesen scheiterte Zalazar, der in Deutschland auch für St. Pauli gespielt hatte, zuletzt im Halbfinale der Europa League am SC Freiburg. (sid)Christian Streich verstärkt zur Fußball-Weltmeisterschaft die Expertenriege im ZDF. Der ehemalige Trainer des SC Freiburg wird direkt zum WM-Start beim Eröffnungsspiel sein Debüt geben, wie der Sender mitteilte. „Ich freue mich auf diese ganz neue Rolle und darauf, mich intensiv auf die Aufgabe vorzubereiten“, sagte Streich laut Mitteilung. Sein Ziel sei es, die Spielideen der einzelnen Teams für die Zuschauer verständlich und nachvollziehbar zu erklären. Beim Auftakt werden neben Streich die Weltmeister von 2014 Per Mertesacker und Christoph Kramer, Trainerin Friederike Kromp und der frühere FIFA-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer als ZDF-Experten im Studio dabei sein. (dpa)Nationalspielerin Selina Cerci wird ihren Ende Juni auslaufenden Vertrag bei der TSG 1899 Hoffenheim nicht verlängern. Wie die Kraichgauerinnen mitteilten, will sich die Torjägerin einer neuen Aufgabe widmen. Laut „Kicker“ steht sie wohl in Kontakt mit dem FC Arsenal. Auch Liga-Konkurrent VfL Wolfsburg hatte sich um Cerci bemüht.Sie sei dankbar für zwei wunderschöne Jahre. Der Verein, das gesamte Umfeld, die Trainerinnen und Trainer, die Fans und vor allem die Mannschaft hätten sie immer unterstützt. „Ich nehme viele besondere Momente mit und werde diese Zeit immer in bester Erinnerung behalten“, sagte die 25-Jährige.Die gebürtige Kielerin kam im Sommer 2022 vom 1. FC Köln zur TSG. In 46 Pflichtspielen erzielte sie 34 Treffer. 2023/24 wurde sie Bundesliga-Torschützenkönigin. Auch in dieser Saison führt sie die Torjägerliste vor dem letzten Spieltag mit 16 Treffern gemeinsam mit Bayern Münchens Pernille Harder und Larissa Mühlhaus von Werder Bremen an. (dpa)Trainer Hansi Flick wird auch künftig den FC Barcelona betreuen. Das bestätigte der ehemalige Bundestrainer am Dienstag. „Ich bin dem Verein sehr dankbar, dass ich bis 2028 trainieren darf“, sagte der 61-Jährige. Das neue Arbeitspapier beinhaltet laut Flick zudem die Option, um ein weiteres Jahr bis 2029 zu verlängern.Mehr ladenTickarooLive Blog Software