GitHub stellt sein Abrechnungsmodell für Copilot abermals um. Ab dem 1. Juni setzen sich alle Bezahltarife, die für einzelne Entwicklerinnen und Entwickler konzipiert sind, aus zwei Bestandteilen zusammen: einer festen Menge an Token (den Base Credits) und einem Flex‑Kontingent. Letzteres will GitHub dynamisch an wirtschaftliche Faktoren wie die Modellkosten anpassen.

GitHub hatte bereits Ende April angekündigt, kostenlose Modelle aus den Copilot-Tarifen zu streichen. Jetzt folgt weitere Feinabstimmung, die als Reaktion auf das Feedback der Community zu verstehen ist, wie GitHub zu den Änderungen schreibt. Die Community fragte sich nämlich, ob das in den kostenpflichtigen Tarifen enthaltene Token-Kontingent ausreicht, wenn Anfang Juni die Umstellung auf verbrauchsbasierte Nutzung erfolgt.

Base Credits + Flex-Kontingent = AI Credits

Was es mit dem Flex‑Kontingent auf sich hat, beantwortet GitHub folgendermaßen: „Es passt sich an, wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für KI verändern, einschließlich Modellpreisen, neuen Modellen und Effizienzverbesserungen.“ Die Base Credits, die sich 1:1 aus dem Abonnementpreis ergeben, bleiben dagegen immer gleich, so der Anbieter.

Das Flex‑Kontingent greift ab dem 1. Juni für die Tarife Pro und Pro+. Haben Entwicklerinnen und Entwickler die Base Credits ausgeschöpft, können sie aus dem Flex-Kontingent weitere Token beziehen. Beim Pro-Tarif summieren sich 1.000 Base Credits und ein derzeitiges Flex-Kontingent von 500 Credits zu einer monatlichen Gesamtmenge von 1.500 AI Credits. Für den Tarif Pro+ ergeben sich dementsprechend 7.000 AI Credits (3.900 Base + 3.100 Flex).