Wenn wir von Datenkraken sprechen, geht es häufig um große Tech-Unternehmen wie Google oder Meta, die mit ihren Apps und Diensten unzählige Daten von User:innen sammeln. Die Daten werden dann nicht nur intern genutzt, sondern auch teilweise an Dritte weitergegeben und für Marketingzwecke genutzt. Doch tatsächlich sind Google und Co. nicht die einzigen, die Daten im großen Stil sammeln.Anzeige
Auch Streaming-Dienste wie Netflix, Disney Plus und Amazon Prime Video sammeln deine Daten – vom Login bis zum Binge-Watching deiner Lieblingsserie. Bei der Anmeldung wissen nur die wenigsten User:innen, welche Daten überhaupt erhoben werden. Diese Hinweise „verstecken“ sich meist in den AGB der jeweiligen Dienste. Wir haben die Texte genauer unter die Lupe genommen und zeigen dir, was die Streaming-Dienste von dir wissen.
Netflix
Netflix weiß genau, von welchem Gerät du Inhalte streamst. (Foto: Shutterstock/rafastockbr)
Einer der beliebtesten Streaming-Dienste soll auch die meisten Daten von User:innen sammeln. Das behauptet zumindest der Generalstaatsanwalt des US-Staates Texas, der gegen Netflix und dessen Datensammelpraktiken klagt (via Heise). Das Unternehmen soll in den vergangenen Jahren Milliarden US-Dollar mit dem Weiterverkauf von Daten an Dritte eingenommen haben. Auf der Support-Seite gibt Netflix einen groben Einblick, welche Daten gesammelt und wie sie verarbeitet werden.Anzeige








