Wissenschaft kann ein trockenes Metier sein; vor allem, wenn es um die theoretischen Grundlagen geht: Das wissen wir noch aus dem Physik- oder Chemieunterricht. Ganz anders ist es jedoch, wenn Experimente ins Spiel kommen. Da bewegt sich was, da gibt es etwas zu sehen oder zu hören, manchmal knallt und stinkt es auch – und schon wird der Erwerb von Wissen spannend. Online funktioniert das Experimentieren durchaus auch (wenn wir das mit dem Geruch mal außer Acht lassen): Unter https://javalab.org/en/ finden Sie eine beeindruckende Sammlung interaktiver Wissenschaftssimulationen und virtuelle Experimente. Das Angebot umfasst browserbasierte Anwendungen aus den Bereichen Physik, Chemie, Biologie, Astronomie, Mathematik und Technik. Die Simulationen werden ohne zusätzliche Plug-ins direkt im Webbrowser ausgeführt und sind teilweise auch auf mobilen Endgeräten nutzbar. Hinter dem Javalab steht der südkoreanische Lehrer DongJoon Lee, der nach einer Möglichkeit suchte, naturwissenschaftliche Phänomene anschaulich und interaktiv für Unterricht, Selbststudium und experimentelles Lernen aufzubereiten.Die Ursprünge von Javalab reichen übrigens bis ins Jahr 1996 zurück, als die ersten Simulationen noch als Java-Applets entwickelt wurden. Ab 2015 begann die Umstellung auf JavaScript- und HTML5-Technologien, wodurch die Plattform unabhängig von Plug-ins nutzbar wurde. In den folgenden Jahren entstanden zusätzliche Sprachversionen sowie Optimierungen für Smartphones und Tablets.Nun unser Rätsel: Wie kam eigentlich das Logo für die Programmiersprache Java zustande? Formulieren Sie das in einem Satz, und senden Sie Ihre Lösung bitte an netzraetsel@faz.de. Wir verlosen einen eBook-Gutschein im Wert von 25 Euro.Einsendeschluss ist der 20. Mai 2026, 21 Uhr. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Die Lösung des Rätsels der vorvergangenen Woche lautete „Habsburger Straße, Ludwigstraße, Albertstraße“ (natürlich durften die Straßen in beliebiger Reihenfolge genannt werden).
Netzrätsel: Wissenschaftssimulationen und virtuelle Experimente
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Kurioses, Nostalgisches und liebevoll Zweckfreies. Diesmal: Wissenschaft zum Ausprobieren







