Dritte Fußballliga : Energie Cottbus steigt in die zweite Bundesliga auf16.05.2026, 15:38Lesezeit: 2 Min.Zwölf Jahre nach dem Abstieg spielt Energie Cottbus wieder in der zweiten Fußball-Bundesliga. Ein Tor und ein gehaltener Elfmeter führen zum Aufstieg. Auch der Kampf um die Relegation ist dramatisch.Trainer Claus-Dieter Wollitz sprang nach dem erlösenden Abpfiff wie wild auf und ab, die mitgereisten Fans von Energie Cottbus stürmten begeistert auf den Rasen des Regensburger Jahnstadions zu ihren Aufstiegshelden. „Nie mehr dritte Liga“, sangen sie alle zusammen im Jubelrausch. Nach zwölf Jahren sind die Lausitzer zurück in der zweiten Fußball-Bundesliga.„Ich kann es nicht in Worte fassen. Ich gönne es den Menschen, wenn hier 8000 Menschen runtergekommen sind. Es ist unglaublich, was wir die ganze Saison über gemacht haben. Das ist unbeschreiblich. Wir brennen heute Cottbus ab“, sagte Präsident Sebastian Lemke bei MagentaSport, nachdem Cottbus durch einen 1:0 (1:0)-Sieg bei SSV Jahn Regensburg am letzten Drittliga-Spieltag den Aufstieg perfekt gemacht hatte.„Es ist ein besonderer Tag. Ein Traum, der in Erfüllung geht. Es ist aber auch der verdiente Lohn für die Mannschaft“, sagte auch Torhüter Marius Funk. 2014 war Energie letztmals aus der zweiten Liga abgestiegen, von 2016 bis 2018 sowie von 2019 bis 2024 hatte Cottbus sogar in der viertklassigen Regionalliga gespielt.In Regensburg brachte Jannis Boziaris (28. Minute) die Cottbuser im ersten Durchgang mit einem sehenswerten Fernschuss auf Kurs Richtung zweite Liga. Funk parierte in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter des Regensburgers Florian Dietz. Vor Cottbus hatte sich bereits der VfL Osnabrück den Aufstieg gesichert.Den Relegationsrang drei holte sich derweil Rot-Weiss Essen durch ein 3:2 (2:2) beim bereits zuvor feststehenden Absteiger SSV Ulm. Ben Hüning erzielte den Siegtreffer der Gäste in der Nachspielzeit. Essen spielt am 22. und 26. Mai gegen den Drittletzten der zweiten Liga.Essen zog durch den Sieg noch am MSV Duisburg vorbei. Der Aufsteiger musste sich mit einem 1:1 (0:0) gegen Viktoria Köln begnügen. Drittliga-Meister Osnabrück gewann zum Abschluss beim VfB Stuttgart II mit 4:3 (2:0).