Madrid (dpa) - Die Rückkehr von José Mourinho auf die Trainerbank von Real Madrid ist übereinstimmenden Medienberichten zufolge so gut wie beschlossen. Wie das Portal „The Athletic“ schreibt, will sich Real-Präsident Florentino Pérez in der kommenden Woche mit dem 63 Jahre alten Portugiesen treffen und dann abschließende Gespräche führen. Der spanische Rekordmeister habe bereits seit voriger Woche grünes Licht von Mourinho, erklärte der Transferexperte Fabrizio Romano.Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Pérez gilt als großer Anhänger von Mourinho, dessen Vertrag bei Benfica Lissabon noch ein Jahr läuft. Der Trainer soll aber eine Ausstiegsklausel besitzen und wollte sich zu seinem möglichen Abschied von Portugals Rekordchampion zuletzt nicht konkret öffentlich äußern. Mit Benfica hatte Mourinho in dieser Saison die Meisterschaft verpasst.Nachfolger für glücklosen Arbeloa gesuchtAuch Pérez hatte sich nicht dezidiert geäußert. Allerdings verdichteten sich zuletzt die Gerüchte immer mehr, dass Mourinho nach einer ersten Amtszeit von 2010 bis 2013 wieder bei Real anheuern könnte.Die Madrilenen haben eine turbulente Spielzeit ohne Titel hinter sich. Der frühere Leverkusener Meistertrainer Xabi Alonso musste bereits nach der Hälfte der Spielzeit gehen, sein glückloser Nachfolger Álvaro Arbeloa konnte nicht für eine Wende sorgen. Die Mannschaft um den französischen Torjäger Kylian Mbappé sorgte immer wieder für Schlagzeilen durch Turbulenzen auch abseits der Spiele.Lob für Mourinho vom jetzigen TrainerArbeloa scheint sich mit seinem Abschied abgefunden zu haben und lobte seinen einstigen Coach Mourinho, unter dem er als Profi selbst spielte. „Wenn er derjenige ist, der nächste Saison hier ist, freue ich mich, ihn zurück zu Hause zu sehen. Für mich als Spieler und vor allem als Madrid-Anhänger denke und fühle ich, dass er die Nummer eins ist“, sagte Arbeloa vor dem Spiel am Sonntag beim FC Sevilla.© dpa-infocom, dpa:260516-930-87566/2