Es ist ein Vorgang, wie es ihn nur selten gibt auf dem überhitzten Münchner Immobilienmarkt: Eine 89 Jahre alte Privatperson hat ein 3000 Quadratmeter großes Grundstück im Stadtteil Großhadern für einen gemeinnützigen Zweck verschenkt, und zwar an die Stiftung „Daheim im Viertel“. Die Fläche, auf der sich derzeit ein Wohnhaus und ein weitläufiger Garten befinden, soll nach ersten architektonischen Studien der Stiftung ein potenzielles Baurecht für 20 bis 30 Wohnungen haben. „Das Grundstück hat einen Verkehrswert von etwa zehn Millionen Euro“, sagt Christian Stupka, Vorstandsmitglied von Daheim im Viertel.