PfadnavigationHomeSportGolfPGA ChampionshipGanz vorn dabei – Die kuriose Runde des deutschen GolfprofisStand: 10:04 UhrLesedauer: 2 MinutenStephan Jäger liegt nach zwei Runden der PGA Championship auf Rang dreiQuelle: Getty Images via AFP/RICHARD HEATHCOTEStephan Jäger ist beim zweiten Major-Turnier des Jahres auch nach Tag zwei in der Spitzengruppe. Der deutsche Golfprofi gibt eine Scorekarte ab, die man selten sieht. Auch seine beiden Landsmänner schaffen es ins Wochenende.Der deutsche Golfprofi Stephan Jäger hält bei der 108. PGA Championship weiter Anschluss an die Spitze. Der 36-Jährige liegt nach dem zweiten Tag des Major-Turniers in der Nähe von Philadelphia mit 137 Schlägen auf dem geteilten dritten Rang. Martin Kaymer musste dagegen im Aronimink Golf Club einen Rückschlag hinnehmen: Der 41-Jährige fiel nach einer schwachen 75er-Runde mit insgesamt 142 Schlägen auf Platz 44 zurück. Kaymer und Jäger hatten nach der ersten Runde gemeinsam mit fünf anderen Profis überraschend an der Spitze gelegen. Der 41-Jährige hatte 2010 bei der PGA Championship seinen ersten von zwei Major-Titeln gewonnen. Vier Jahre später siegte der Rheinländer auch bei den US Open. 2022 wechselte Kaymer dann auf die von Saudi-Arabien finanzierte LIV-Tour. Im Gegensatz zu Kaymer konnte Jäger seine Form auch am zweiten Tag bewahren. Er spielte auf dem Par-70-Kurs eine kuriose Runde, die es so nur selten zu bewundern gibt. Jäger notierte auf jedem einzelnen der 18 Löcher Par, ihm unterlief weder ein Bogey, noch gelang ihm ein Birdie. Lesen Sie auchBei normalen PGA-Turnieren wäre das zu wenig; auf dem extrem schwierigen Platz von Aronimink ist das aber durchaus ein Erfolg. Zumal Jäger bei windigen Bedingungen grundsolide spielte und bei seinen Putts auf den komplizierten Grüns eher Pech denn Glück hatte, immer wieder verfehlte er das Loch nur haarscharf. Scheffler spricht von „absurden Pin-Positionen“Die Führung nach Tag zwei übernahmen die beiden US-Amerikaner Alex Smalley und Maverick McNealy mit jeweils 136 Schlägen, einen weniger als Jäger. Der Weltranglistenerste und Titelverteidiger Scottie Scheffler aus den USA liegt mit 138 Schlägen auf dem geteilten neunten Platz in Lauerstellung. Lesen Sie auchEin Zitat von ihm sorgte nach der Runde für Aufsehen. Scheffler sprach von den „schwierigsten Pin-Positionen, die ich jemals gesehen habe“ und nannte sie „absurd“. Tatsächlich waren die Fahnen auf den schnellen und ondulierten Grüns so gesteckt, dass sie teilweise kaum anspielbar waren. Das monierte auch Rory McIlroy. Nordirlands Golfstar und Masters-Sieger verbesserte sich nach seinem Fehlstart dank einer starken 67er-Runde mit nun 141 Schlägen auf den geteilten 30. Rang. Auf dieser Position liegt mit Matti Schmid auch der dritte deutsche Teilnehmer. Die dritte Runde wird am Samstag gespielt, Sky überträgt ab 19.00 Uhr live.Die Tee Times der Deutschen am Samstag (MEZ)16.30: Martin Kaymer (mit Matt Fitzpatrick)17.40 Uhr: Matti Schmid (mit Collin Morikawa)20.20 Uhr: Stephan Jäger (mit Aldrich Potgieter)