USA verkünden Verlängerung der Waffenruhe im LibanonDie aktuell geltende Waffenruhe zwischen der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon und Israel soll nach US-Angaben um 45 Tage verlängert werden. Das teilte ein Sprecher des US-Außenministeriums auf der Plattform X mit. Die Hisbollah äußerte sich zunächst nicht.Israel: Haben bei Angriff Hamas-Militärchef ins Visier genommenIsrael hat nach eigenen Angaben bei einem Angriff im Gazastreifen den Chef des bewaffneten Arms der Hamas ins Visier genommen. Izz al-Din al-Haddad gelte als einer der Drahtzieher des Angriffs vom 7. Oktober 2023, teilen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz in einer gemeinsamen Erklärung mit. Er sei für den Mord, die Entführung und das Leid Tausender Israelis verantwortlich. Ob Haddad bei dem Angriff getötet wurde, lassen die Politiker offen.Haddad hatte die militärische Führung der Extremistenorganisation nach der Tötung von Mohammed Sinwar im Mai 2025 übernommen. Sanitätern und Augenzeugen zufolge hat ein Luftangriff eine Wohnung in Gaza-Stadt getroffen. Dabei sei mindestens ein Mensch getötet worden. Dessen Identität ist zunächst unklar. Eine Stellungnahme der Hamas liegt nicht vor.Iran wünscht sich mehr diplomatischen Einsatz ChinasDer iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat China zu einer aktiveren Rolle bei den Friedensbemühungen im Nahen Osten ermuntert. Der Iran würde diplomatische Unterstützung aus anderen Ländern begrüßen, insbesondere aus China, sagte Araghtschi am Freitag. Er verwies auf die Rolle Pekings bei der Wiederherstellung der Beziehungen zwischen dem Iran und Saudi-Arabien. „Die Chinesen haben eine gute Absicht“, sagte Araghtschi. Der Iran werde alles unterstützen, was Peking unternehme, um die Diplomatie zu unterstützen.Peking hat in der Öffentlichkeit wenig Interesse an den Bitten der USA gezeigt, sich stärker für ein Ende des Iran-Kriegs zu engagieren. US-Präsident Donald Trump sagte bei Fox News, sein chinesischer Kollege Xi Jinping habe seine Hilfe angeboten.Merz nach Telefonat mit Trump: Iran muss jetzt verhandelnBundeskanzler Friedrich Merz und US-Präsident Donald Trump drängen nach Worten des deutschen Regierungschefs den Iran gemeinsam zu Verhandlungen. Zudem müsse die Straße von Hormus geöffnet bleiben und Teheran dürfe keine Nuklearwaffen erhalten, teilte Merz am Freitag nach einem Telefonat mit Trump auf der Plattform X mit. Der US-Präsident habe auf seiner Rückreise aus China mit ihm gesprochen. Man sei sich in diesen Punkten einig.Die beiden Politiker hätten zudem über eine Friedenslösung für die Ukraine gesprochen und sich vor dem anstehenden Nato-Gipfel in Ankara abgestimmt, erklärte Merz weiter. Die USA und Deutschland seien starke Partner in einer starken Nato.Trump erwägt Aufhebung von Sanktionen gegen chinesische ÖlkäuferUS-Präsident Donald Trump erwägt die Aufhebung von Sanktionen gegen chinesische Unternehmen, die iranisches Öl kaufen. Er habe dieses Thema bei seinem Besuch in Peking besprochen und werde in den nächsten Tagen eine Entscheidung treffen, sagt Trump an Bord der Regierungsmaschine Air Force One. Die USA haben kürzlich Strafmaßnahmen gegen mehrere chinesische Raffinerien verhängt, darunter Hengli Petrochemical. Trump erklärt zudem, seine Geduld mit dem Iran gehe zu Ende. Er sei sich mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping einig, dass Teheran keine Atomwaffen besitzen dürfe und die Straße von Hormus wieder öffnen müsse.Iran: Hoffen, dass Vernunft in das Weiße Haus zurückkehrtIrans Außenminister hat die Außenpolitik der USA scharf kritisiert. Bei einer Pressekonferenz in Neu-Delhi warf Chefdiplomat Abbas Araghtschi der US-Regierung widersprüchliche Signale in der Kommunikation vor. „Die Botschaften, die wir von amerikanischer Seite erhalten, unterscheiden sich täglich. (...) Manchmal erhalten wir sogar an einem einzigen Tag mehrere unterschiedliche Botschaften“, sagte Araghtschi.Als Beispiel nannte der Minister Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, der sich über einen Verhandlungsvorschlag aus dem Iran empört hatte. „Danach erhielten wir jedoch erneut Botschaften von amerikanischer Seite, die zeigten, dass sie an der Fortsetzung der Gespräche und der weiteren Interaktion interessiert sind“, sagte Araghtschi bei der Pressekonferenz am Rande des Außenminister-Treffens der Brics-Staatengruppe.Irans Außenminister sagte, die USA befänden sich einem „Zustand der Verwirrung“ und hätten keine Strategie, den Krieg zu beenden. „Jeden Tag nennen sie andere Ziele. Wir hoffen wirklich, dass Vernunft und Weisheit in das Weiße Haus zurückkehren“, sagt Araghtschi.
Iran: USA verkünden Verlängerung der Waffenruhe im Libanon
Merz telefoniert mit Trump +++ Trump erwägt Aufhebung von Sanktionen gegen chinesische Ölkäufer +++ Iran: Russland hat Hilfe im Atomstreit angeboten +++ Der Newsblog.











