Höne will nicht mehr FDP-Chef werden: Dann wird's wohl doch Kubicki

Der NRW-Landesvorsitzende der FDP Henning Höne verzichtet auf den Bundesvorsitz und will stattdessen Vize werden. Was hinter der Entscheidung steckt.

Alt gegen Jung: Kubicki gewinnt

dpa | Der nordrhein-westfälische FDP-Landeschef Henning Höne zieht seine Kandidatur für den FDP-Bundesvorsitz zurück. Höne werde nur noch als erster stellvertretender Bundesvorsitzender kandidieren, bestätigte ein Sprecher der FDP NRW der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet. Damit bleibt zunächst nur Wolfgang Kubicki als Kandidat für den FDP-Bundesvorsitz.

„Wir müssen alle zusammenführen, denen Freiheit wichtig ist“, sagte Höne der „FAZ“ in einem Doppelinterview mit Kubicki. „Und das muss schnell geschehen. Auch mit Blick auf die aktuelle Krise der Bundesregierung.“ Beide Politiker betonten, dass sie den Schritt in den vergangenen Tagen gemeinsam geplant hätten. Ziel sei es, dass die FDP Kräfte bündele. Kubicki stellte demnach in Aussicht, Höne eng einzubinden.