Als die Mitarbeiterin des britischen Planungsbüros Arup in Hongkong diese Nachricht erhält, ahnt sie nicht, dass es sich um einen besonders perfiden Betrug handelt.

Der Finanzchef in London bittet sie wegen einer vertraulichen Transaktion in eine Videokonferenz.

Alle Kollegen, die an der Runde teilnehmen, einschließlich des Finanzchefs, sind nicht echt.

Es sind Deepfakes, digitale Abbilder, deren Stimme und Gesichter so überzeugend geklont sind, dass die Mitarbeiterin 15 Überweisungen über insgesamt 25 Millionen Euro anweist.

Bis zu dem Tag vor etwa zwei Jahren ist Arup bekannt für seine spektakulären Bauten, die Oper in Sydney oder das Futurium in Berlin.