Man muss vorsichtig sein mit der Interpretation zufälliger Szenen.

Aber diese trifft es zu gut: Kurz bevor sich Donald Trump, der gewählte Anführer des mächtigsten Landes der Welt, am Donnerstagabend zum festlichen Bankett mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hinsetzen will, weist der US-Präsident eine der Bedienungen an, das Sitzkissen auf seinem Stuhl zu entfernen.

Die Frau blickt erstaunt, nimmt es aber weg.

Trump sinkt daraufhin in seinem Sessel ein, der Rücken gekrümmt, die Mundwinkel zeigen nach unten.

Der sieben Jahre jüngere Xi neben ihm wirkt nun größer – dabei ist er es in Wirklichkeit gar nicht.