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Wenige Wochen vor der WM kritisiert Uli Hoeneß Bundestrainer Julian Nagelsmann für seine wechselnden Formationen. Nun kontert der Sportdirektor des DFB.
DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat die Kritik von Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß an Bundestrainer Julian Nagelsmann zurückgewiesen und als «faktisch falsch» bezeichnet. Im Interview der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» sagte Völler: «Dinge, die faktisch falsch sind, muss man aber auch widerlegen. Zum Beispiel die Sache mit dem Einspielen vor einer WM. Das stellt sich doch ganz anders dar.»
Hoeneß hatte Nagelsmann in der Vorwoche in einem Interview der «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» mit folgenden Worten kritisiert: «Wenn es Deutschland gelingt, eine Mannschaft zu werden, obwohl der Trainer es nicht geschafft hat, zweimal hintereinander mit derselben Elf zu spielen – dann haben wir eine Chance.»
Völler trat dem Vorwurf nun explizit entgegen. «Es waren bei jedem Spiel seit Start der WM-Qualifikation mindestens fünf, meist sogar mehr potenzielle Stammspieler verletzt. Kai Havertz, Jamal Musiala, jetzt Serge Gnabry. Es gibt wahnsinnig viele Spiele, die Jungs kommen oft mit Muskelproblemen zur Nationalmannschaft», sagte er.








