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Der Fokus von Biontech liegt nach dem Ende der Corona-Pandemie wieder auf der Forschung und Entwicklung von Medikamenten gegen Krebs. Das hat Folgen für Unternehmensstandorte wie Tübingen.
Biontech-Mitbegründer Ugur Sahin hat den von Jobabbau betroffenen Beschäftigten des Impfstoffherstellers Unterstützung zugesagt. «Uns ist sehr bewusst, wie tiefgreifend solche Entscheidungen für unsere Mitarbeitenden und ihre Familien sind», sagte Sahin bei seinem letzten Auftritt als Unternehmenschef bei der virtuellen Hauptversammlung des Mainzer Biopharma-Unternehmens. Allen Betroffenen würden sozialverträgliche Lösungen angeboten.
Das Management des Mainzer Unternehmens hatte vor wenigen Tagen angekündigt, wegen einer zu geringen Auslastung, Überkapazitäten und Kosteneinsparungen mehrere Produktionsstandorte zu schließen. Betroffen von den Plänen sind Standorte des übernommenen Konkurrenten Curevac in Tübingen sowie Werke in Idar-Oberstein, Marburg und Singapur.
Bis zu 1.860 Stellen könnten laut Unternehmen von den Maßnahmen betroffen sein. Bei Curevac allein sind demnach rund 820 Jobs bedroht - größtenteils am Hauptsitz in Tübingen. Der Betriebsrat warf der Unternehmensführung jüngst mangelnde Kooperation bei der Suche nach einem Investor für die von der Schließung bedrohten Standorte vor.







