Die Bundesregierung will für den Einsatz sogenannter K.-o.-Tropfen höhere Strafen. Wer unter Einsatz dieser Substanzen eine Vergewaltigung oder einen Raub begeht, soll laut einem Entwurf, den das Kabinett beschlossen hat, mit mindestens fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. Der Vorschlag kam von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD). Mit der Verschärfung soll demnach der besonderen Gefährlichkeit Rechnung getragen werden, die von K.-o.-Tropfen ausgeht.

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»Vergewaltigungen unter Einsatz von K.-o.-Tropfen sind besonders hinterhältig und gefährlich«, sagte Hubig. »Die Täter mischen ihren Opfern heimlich Substanzen unter, um sie gezielt wehrlos zu machen. Tatorte sind Bars und Clubs – aber auch das eigene Zuhause. Die Betroffenen haben oft keine Chance, den Übergriff zu bemerken und abzuwehren.«