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Väter wollen so vieles: füttern, wickeln, kuscheln, toben. Sie wollen Töchter zum Ballett bringen, Vokabeln pauken, reden, da sein. In der Wissenschaft werden solche Wünsche mit einem Typus von Vaterschaft in Verbindung gebracht, den man den »neuen« Vater nennt. Oder auch den »androygnen«. Ihn macht aus, dass er sich im Vergleich zu seinen Vorgängern nicht nur als Ernährer versteht. Er will teilhaben am Großwerden seiner Kinder, emotional verfügbar sein.

Klingt alles gut, nur leider liegen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander: Laut einem Report des Familienministeriums wünschen sich 79 Prozent der Väter mehr Zeit für ihre Familie. Rund ein Drittel würde gerne in Teilzeit arbeiten. Doch die große Mehrheit der Väter arbeitet Vollzeit, auch wenn die Kinder noch klein sind.

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