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Als Parteichef war Jan van Aken einer der Architekten des Comebacks der Linken im vergangenen Jahr. Umso größer war die Überraschung, als van Aken ankündigte, sich wegen einer Krankheit auf dem Parteitag im Juni nicht zur Wiederwahl zu stellen. Der 65-Jährige hat die ZEIT in sein Büro im Karl-Liebknecht-Haus nahe dem Berliner Alexanderplatz eingeladen, um über seinen Rückzug zu sprechen. In der Ecke steht eine Fahne der Republik Freies Wendland, sie sei schon da gewesen, als er das Büro bezog, sagt van Aken. Der promovierte Biologe begann seine politische Karriere in der Anti-AKW-Bewegung, wer ihm dieses Begrüßungsgeschenk machte, weiß van Aken aber bis heute nicht. Wenn er im Sommer sein Büro räumt, will er die Fahne mitnehmen. Er selbst will der Partei als Ratgeber erhalten bleiben.
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