Ich nutze iCloud seit über zwölf Jahren. 250 Gigabyte für knapp vier Euro im Monat, das war lange ein guter Deal. Dann war der Speicher voll. Die nächste Stufe: zehn Euro pro Monat. Für meine Familie zahlen wir ohnehin schon 25,95 Euro monatlich für Apple One, inklusive Musik, Apple TV Plus, Gaming, Backup und Familienfreigabe. Noch mehr für mehr Cloud-Speicher wollte ich nicht ausgeben.Anzeige
Dazu kam ein Gefühl, das ich nicht mehr ignorieren konnte. Ich hatte keine Lust mehr, alle meine Daten, Urlaubsfotos, Kindervideos, Erinnerungen, auf Servern amerikanischer Konzerne zu lagern. Das mag politisch klingen. Aber nach allem, was in den vergangenen Jahren passiert ist, fühlt sich digitale Unabhängigkeit nicht mehr wie ein Luxus an, sondern wie eine vernünftige Entscheidung.
Die Wahl des Geräts: Auslaufmodell, bewusst gewählt
Bevor ich irgendetwas kaufte, schrieb ich alles auf, was ich von iCloud kannte und brauchte. Fotosynchronisation, Familienfreigabe, Backup, Videoüberwachung. Diesen Zettel steckte ich in Claude von Anthropic. Die KI rechnete mir durch, was eine vernünftige NAS kosten würde. Hardware, Festplatten, Strom über die Jahre. Das Ergebnis: Für meinen Anwendungsfall war vieles schlicht überdimensioniert. Und ich wusste ja gar nicht, ob ich mit einem Heimserver überhaupt glücklich werden würde. Also ein Entschluss: Es darf ein Auslaufmodell sein.Anzeige






