Düsseldorf. Vor gar nicht allzu langer Zeit war die Welt in Ingolstadt noch in Ordnung. Audi war die Ertragsperle des VW‑Konzerns, die Marke warb mit „Vorsprung durch Technik“. Und hielt dieses Versprechen: Mit Quattro-Allradantrieb, den hochwertigsten Innenräumen der Branche und sparsamen Dieselmotoren hatte die Marke echte Argumente bei den Kunden.
In den rund zehn Jahren seither ist viel passiert. Erst sorgte der Dieselskandal für eine Vertrauenskrise und diverse Chefwechsel. Dann die Coronakrise, zuletzt brach das Geschäft in China ein. Und als wäre das nicht genug, tobt in Europa seit Jahren ein Richtungsstreit um den Antrieb der Zukunft.






